Wir nennen es Arbeit

Vermutlich bin ich wieder einer der letzten die das Buch gelesen haben. 🙂

Ich habe es von einem Teilnehmer des Joomla! Kurses in Taunusstein geschenkt bekommen (Danke nochmal dafür). Ich hatte schon vorher davon gehört, fand es auch interessant aber irgendwie habe ich nie geschafft es zu lesen

Jetzt habe ich es schon seit Wochen (Monaten?) gelesen (verschlungen), hatte aber noch keine Gelegenheit einen Blogeintrag zu schreiben – jetzt aber ….

Also zum Buch:

Das was drinsteht ist flammend erzählt und meines Erachtens eine Pflichtlektüre für Angestellte und Leute, die vorhaben sich selbstständig zu machen (egal welche Branche) um ansatzweise zu begreifen was es bedeutet in Zeiten von Web 2.0 selbstständig zu sein. 🙂

Mir war nicht klar das ich scheinbar zu einer Art “digitalen Boheme” gehöre.

Definition:
Menschen, die „sich dazu entschlossen haben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, dabei die Segnungen der Technologie herzlich umarmen und die neusten Kommunikationstechnologien dazu nutzen, ihre Handlungsspielräume zu erweitern.“

Ich habe auch nach dem Lesen mit dem Begriff Probleme. Die meisten Menschen, die ich treffe und die mit ihren Apple PCs in CafĂ©s sitzen, erinnern mich eher an urbane Penner (Ausnahmen sind im einstelligen Prozentbereich). Genauso eigenartig finde ich diese Technikbegeisterten auf Flughäfen und in Hotels, die sich gegenseitig Ihre “Early Adopter Produkte” vorfĂĽhren und mit Buzzwords auf die Kacke hauen (Eben gehört: “Habt ihr in Banja Luka auch assets oder dealt ihr nur?” … arrrrghh).

Ich muĂźte oft schmunzeln, weil das Buch manchmal aus einem sehr deutschen , “statischen” aber durachaus sympathischem Berliner Winkel erzählt. Andere Kapitel habe ich allerdings verschlungen (z.B. den, in dem es um virtuelle Welten ging).

Eine Website gibt es auch zu diesen interessanten Buch:

wirnennenesarbeit.de

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