Hiob – Joseph Roth

Hiob ist ein Roman von Joseph Roth aus dem Jahre 1930.

Worum geht es?

Es geht um einen Dorfschullehrer aus Zuchnow (damals Rußland, heute Polen). Ihn treffen jede Menge Schicksalsschläge. Er wandert mit einem Teil seiner Famile nach Amerika aus. Verliert den Glauben an seinen Gott und zum Schluß wird doch noch fast alles gut.

Warum habe ichs gelesen?

Tine hat es letztes Jahr gelesen und hat gesagt: Gutes Buch! So langsam sieht es so aus, als ob sie meinen Lesekanon vorschlägt 🙂

Was hat es mir gebracht?

  1. Es ist ein Roman und Romane lese ich selten. Dieser gefiel mir sehr gut.
  2. Die Art, wie Joseph Roth schreibt, ist faszinierend. Es sind sehr einfache, kurze, prägnante Sätze. Der Inhalt dieser Sätze ist auf das wesentliche reduziert. Das hat mir sehr gefallen.
  3. Die Story ist klasse
  4. Die Schilderung eines ganz normalen Lebens mit ganz normalen Menschen und einer ganz normalen Familie ist absolut gelungen. Diese Einfachheit hat mich ebenfalls fasziniert. Um die Geschichte herum bricht der Krieg aus und Amerika (New York) wird m.E. sehr gelungen beschrieben. Mendel Singer sagt einmal sinngemäß: “Meine Söhne sind im Krieg und ich sitze in New York und singe Psalme – das ist nicht genug – ich muß mehr tun” – aber was? Die Gedanken und Auseinandersetzungen von Mendel Singer sind absolut gut beschrieben.

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