re:publica’09, Berlin

Ich bin zum ersten Mal auf der re:publica in Berlin. Sie findet im Jahre 2009 zum dritten Mal statt, ist so eine Art Bloggerkonferenz und ich habe das Gefühl, ich sollte da mal hingehen.

Tag1

Morgens um 9:30 Uhr ist strahlender Sonnenschein draußen und strahlende Menschen drinnen. Der Beginn der Veranstaltung verzögert sich und WLAN ist auch noch nicht da (Es wird leider erst am dritten Tag funktionieren). Neben mir strahlen Kathrin Steinbrenner und Sigrid Herrenbrück und wir unterhalten uns, warum wir hier sind. Kathrin und Sigrid kommen von medienboard Berlin/Brandenburg (Twitter) und haben hin und wieder mal Pierce Brosnan, Brad Pitt, Quentin Tarantino, Kevin Spacey, Susan Sarandon, Roman Polanski, Kate Winslet und viele andere übers Filmgelände in Babelsberg schlendern sehen. Die beiden sind das erste Mal auf der re:publica und Sponsor. Ihre Chefin Petra Müller wird gleich die Zuschauer begrüßen und über die Arbeit des Medienboard berichten.

Auftritt Johnny Häussler. Er betreibt das Blog Spreeblick und macht eine gute Einführung die im wesentlichen auf dieser Idee besteht: Das Video stammt aus dem Jahr 2006 und beschreibt eine Welt vor Twitter!

 

Vor 10 Jahren hat Johnny erlebt, das er keinen Kredit bei seiner Bank bekommen hat, weil der Sachbearbeiter fragte: “Wer weiß ob es das Internet morgen noch gibt”. Damals war er beeindruckt, heute würde er fragen: “Wer weiß, ob es Ihre Bank morgen noch gibt”.

Buchtipp: Jeremy Rifkin (Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft: Neue Konzepte für das 21. Jahrhundert )

Zum Thema Republica lässt sich sagen, dass sich die Teilnehmerzahl seit 3 Jahren verdreifacht hat (aktuell 1.600 Teilnehmer).

Mapping the blogosphere

jazzlog FlickrAls nächstes kommt die Session Mapping the global blogosphere von John Kelly (morningside-analytics.com). Er ist Blogforscher und untersucht Blogsphären in unterschiedlichen Sprachen. Aus den Daten versucht er aufschlußreiche Visualisierungen zu erzeugen (Was ihm definitiv geling). Er zeigte beispielweise die Blogsphären der Vereinigten Staaten (Millionen Blogs), Iran (60.000 Blogs), Afghanistan (2.500 Blogs) im Vergleich. Jaja, die Amis sind paranoid und die Länderauswahl ist auch schräge, aber ich glaube, Kelly ist ein Guter.

Die groben Erkenntnisse aus den Daten:

  • Kulturelle Zusammenhänge sind wichtiger als nationale Zusammenhänge
  • Blogger helfen den klassischen Medien
  • Youtube hat die größte mehrsprachige Reichweite der Welt

Die Präsentation war wirklich beeindruckend, weil es schon interessant aussieht, beispielsweise die Verbindungen zwischen Pakistan, Indien und den USA mal als dreidimensionales Modell zu sehen. Hier noch ein Podcast zum Thema.

Blogging in Deutschland

_kcu FlickrDanach gab es ein Panel mit Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Robert Basic (robertbasic.de), Stefan Niggemeier (stefan-niggemeier.de/blog), Sascha Pallenberg (netbooknews.de), Thomas Knüwer (http://blog.handelsblatt.de/indiskretion) über Blogging in Deutschland. Ich habe die Diskussion nicht so wirklich verstanden. Es kam mir sehr etabliert, sehr deutsch und nicht besonders zukunftsorientiert vor.  Im Publikum wurde fröhlich getwittert und dieser Stream war oft deutlich interessanter, als das, was ich auf der Bühne gehört habe. Lichtblick war Sascha Pallenberg. Er arbeitet in den USA und startete ein Blog über netbooks. Kurze Zeit später verdiente er Geld mit dem Blog, gab seine Arbeit auf und widmete sich Vollzeit diesem Blog. Dadurch verlor er seine Aufenthaltsgenehmigung in den USA. Er zieht jetzt nach Taiwan 🙂

Die Medienwelt im Wandel

_kcu FlickrDas zweite Panel an diesem Tage hatte das Thema die Medienwelt im Wandel. Teilnehmer waren: Helmut Lehnert, Johnny Haeusler, Jakob Augstein (freitag.de), jemand vom Medienboard und Peter Hogenkamp (blogwerk.de. Das Panel war irgendwie sehr theorethisch und verkopft. Helmut Lehnert gründete mal den Radiosender Fritz, scheint jetzt etabliert zu sein und nölte ein wenig vor sich hin, dass seit der Gründung von Fritz eigentlich nix Aufregendes passiert ist und er deswegen auch keine Lust mehr hat etwas zu tun (o.ä.). Jakob Augstein erzähle inhaltlich richtige Dinge. Ich hatte aber das Gefühl, er selbst ist nicht Teil dessen, was er da beschreibt. Peter Hogenkamp war ein echtes Highlight, der hin und wieder mal ein wenig Pragmatismus in die Diskussion brachte. Ich hatte ihn vor zwei Wochen beim blogcampswitzerland4 kennengelernt.

4chan.org moot / Christoper Poole

Einflußreichster Mensch 2009 ist laut Time Christoper Poole, aka moot. Hier der Bericht des Time Magazines aus 2008: The master of memes. Er startete das imageboard 4chan.org. mit dieser Einleitung:

4chan is a simple image-based bulletin board where anyone can post comments and share images. 4chan’s collaborative-community format is copied from one of the most popular forums in Japan, Futaba Channel. Different boards are dedicated to different topics, from Japanese anime, manga, and culture to videogames, music, and photography. Users do not need to register a username before participating in the community. Feel free to click on a board that interests you, and jump right in—anyone can contribute!

Falls dem geneigten Leser die Sinnfrage nicht ganz klar ist, hier ein Beispiel: Auf 4chan.org ist es Brauch, am Samstag Bilder von Katzen zu posten, denen Worte in den Mund gelegt werden. Irgendwann wurde eine fette Katze mit dem dem Spruch “I  can has cheezburger” gepostet. Jemand reservierte die Domain, packte Katzenbilder drauf und verkaufte das Ganze an Investoren für 2.000.000 US$ icanhascheezburger.com Hier die Beschreibung der Firma Pet Holdings, Inc.

He wouldn’t be above cashing out for the right price, which is $580 million, which is what Rupert Murdoch’s News Corp. paid for MySpace in 2005. “I try to work Murdoch into any interview I give,” he says. “Rupert Murdoch?

Ed Brill bloggt für IBM

Ed Brill ist Corporate Blogger bei IBM und erzählte sympathisch von seinen Erfahrungen. Er war per Telefonleitung verbunden, da das Internet nicht funktionierte. Ed erscheint mir als ehrlicher Arbeiter, der Lotus Notes wirklich gern mag. Das Blog war nicht so wirklich geplant, ist aber zu einem festen Bestandteil seines Lebens geworden. Hier seine Slides, die es wert sind mal durchgeblättert zu werden.

Panel Thema Microblogging – Marco Kaiser, Max Winde, Cem Basman

Interessant war für mich Marco Kaiser. Marco ist der Programmierer von thwirl, einem weit verbreiteten Twitterclient. Er arbeite für die Firma seesmic. Dieser Firma hat er wohl seinen Twitter Client verkauft und sie haben ihn im Gegenzug als Head of Engeneering engagiert. Die Einfachheit der Twitter API führt seiner Meinung nach dazu, dass das klassische erste Programm, das man schreibt, nicht mehr “Hello World” heißt, sondern ein beispielsweise ein einfacher Twitter Client ist. Außerdem dabei: Max Winde (mobile-macs.de) und Cem Basman (sprechblase.wordpress.com), der sehr stolz darauf war, die erste Microblogging Conference der Welt in Hamburg organisiert zu haben und die Runde moderierte. Wünsche an die Twitter API hat Max Winde, der sich über die Möglichkeit freuen würde, Location Daten speichern und auswerten zu können. Dann könnte man Anwendungen erstellen, wie “Was ist vor zwei Wochen an dem Ort passiert, an dem ich gerade bin”. Recht übereinstimmend am Ende des Panels war die Prognose:

Die nächsten vier, fünf Jahre sind/werden mobil! Jeder, der über seine Zukunft nachdenkt, muß mobile Anwendungen anbieten. Die Menschen werden mobiler und die Wartesituationen nehmen zu.

Gameshow

Abends gab es eine Gameshow von Johnny Haeussler im Schottenrock und Nils Bokelberg. Irgendwie bin ich nicht die Zielgruppe für sowas. Was ich aber wirklich interessant fand waren Literate Videos. Dabei wird über bekannten Videos einfach ein anderer, meist lustiger, Karaoketext eingeblendet. Die Zuschauer singen dann mit und freuen sich.

Tag2

Come play with me – Markus Hündgen

Come play with me von Markus Hündgen. Er ist Ressortleiter für die Video-Inhalte beim Nachrichtenportal DerWesten.de der WAZ-Mediengruppe in Essen (veröffentlicht keine Geschäftszahlen, gilt aber in der Branche als eines der renditestärksten Medienunternehmen Deutschlands). Das ist die Beschreibung seines Blogs http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge

Sie sind immer auf Achse. Ganz nah dran. An den Geschichten, an den Menschen. Die Videokamera im Anschlag, den Block in der Hand, den Fotoapparat in der Tasche, das Handy griffbereit. Einzelkämpfer im multimedialen Dschungel. Multimediajournalisten – kurz MJs genannt. Berichterstattung fernab aller verstaubten Konventionen. Videopunks. Dies ist die Geschichte über einen von ihnen.

Und irgendwie passt die Beschreibung zu diesem Mann.

Collaborative Creativity and The Test of Time

Rishab Aiyer Ghosh war richtig gut! Ich habe seine Präsentation nicht gefunden, hier ist eine ältere, die ähnlich ist und die Sache mit dem Cooking Pot (Cloud) finde ich schon ein wirklich gutes Beispiel:

Twitter & Journalism

Bicyclemark, Portuguese-American, Amsterdam-based, alternative-activist-journalist erzählt über seine Arbeit für seine Website citizenreporter.org. Mir geht es so ein bißchen, wie beim dem Videopunk. Es ist sehr angenehm Menschen zuzuhören, die mit Leib und Seele bei der Sache sind. Leider gibt es immer noch kein WLAN und so kann er eigentlich nichts zeigen. Die Session ist trotzdem gut

Das Projekt OpenStreetMap

Hanno Böck zeigt das Projekt OpenStreetMap, sammelt Geodaten, um eine freie Weltkarte zu erstellen. Gängige Kartendienste (wie Google Maps) haben üblicherweise sehr restriktive Nutzungsbedingungen. Bei OpenStreetMap stehen sämtliche Daten unter einer freien Lizenz (Creative Commons by-sa), außerdem kann man selbst mitwirken und die Daten verbessern – beispielsweise indem man mit dem GPS-Gerät nicht erfasste Straßen abläuft oder abfährt. Das Projekt hat mich sehr beeindruckt. Ich habe gleich mal nachgeschaut, wie die Datenlage in Fitou ist (nicht so gut) und werde mich da ab Ende des Jahres engagieren. Hier die Slides als PDF (4,91 MB).

Tag3

Political evolution Social Media in the Middle East – Esra’a Al Shafei

Esra berichtete von ihren Erfahrungen mit der Webplattform mideastyouth.com. Im mittleren Osten ist es teilweise verboten, sich mit den Menschen im jeweils anderen Land zu unterhalten. Ihre Plattform ermöglicht genau das. Sie will die arabischen Staaten zusammenbringen (Türken, Israelis, Palistinänsern, Araber, etc). Sie macht auch Kampagnen für Alleinerziehende, Schwule, etc. Sie zeigt ein Beispiel, in dem es darum geht, welche Mittel sie angewendet hat, um einen Freund aus dem Gefängnis zu befreien (freekareem.org). Die Tatsache, das man eingesperrt wird, wenn man den Islam kritisiert ist nicht akzeptierbar. Das Projekt wird NICHT von der CIA finanziert. Eine Aktion kam besonder gut beim Publikum an. Sie haben mit einem Beamer einen handgeschriebenen Brief an die Außenwand der ägyptischen Botschaft in London projiziert.

Jimmy Wales

Ist der der Gründer der Wikipedia und stellt ein paar Zahlen unf Fakten zum Projekt vor. Während er seine Slides zeigt, sehe ich ein paar negative Meinungen zum Vortrag. Zu viel Selbstmarketing, wir wissen was Wikipedia ist, etc. Mit gefällt der Vortrag eigentlich ganz gut (halt massenkompatible slides). Der Saal wurde bei seinem Auftritt merklich voller und danach wieder leerer. Besonders gut kam der Satz an, dass die deutschen Wikipedia Einträge zwar weniger sind, als die englischen, aber im Durchschnitt die Qualität höher ist.

Cory Doctorow

_kcu flickrErzählt viele richtige Dinge ohne Slides. Über Internet, Strategien von Firmen, … Das Übliche.

Allerdings gut auf den Punkt gebracht!

Hackerspaces:

Jens Ohlig hat die Gründung und den Betrieb von hackerspaces (was ist das?) hinter sich und verfügt über Erfahrung aus dem CCC (selbst das Chaos muß in Deutschland als Verein verwaltet werden 🙂 ). Er kann hervorragend Sachverhalte auf wenige Worte herunterbrechen. Hier meine Tweets während des Vortrags.

Hackerspaces #rp09 http://programm.re-publica.... mit @johl
3:33 AM Apr 3rd from twhirl
hackerspace = selbstverwaltete, physikalische Orte an denen #hacker Sachen machen. 
#rp09 wird jetzt richtig gut
3:35 AM Apr 3rd from twhirl
Zuerst Infrastruktur (Gas, Wasser, Scheiße, wie wir in Köln sagen) 
und dann werden sich Projekte entwickeln #rp09 #hackerspaces
3:46 AM Apr 3rd from twhirl
3 Dinge braucht man: 1. #mailingliste, 2. #wiki, 
3. #instantmessaging (neumoderne machen Telefonkonferenzen -auch ok) #hackerspaces #rp09
3:48 AM Apr 3rd from twhirl
Treffen wöchentlich. Jeder Tag in der Woche ist scheiße, 
also nehmen wir den Dienstag #hackerspaces #rp09 - oh endlich Pragmatismus #freude
3:49 AM Apr 3rd from twhirl
Wir leben in interessanten Zeiten! Die Menschen machen "Sachen" 
Ein Mensch, der nicht in der Vergangenheit lebt #freude #hackerspaces #rp09
3:52 AM Apr 3rd from twhirl
Der Wert von Selbstgemachtem, Individuellem, selber in die Hand genommenem 
wird höher #hackerspaces #rp09
3:55 AM Apr 3rd from twhirl
"Mir treten Tränen in die Augen, wenn ich sehe, was man in 
Österreich alles als Kunst gefördert bekommt :-)" #hackerspaces #rp09
4:17 AM Apr 3rd from twhirl
Es gibt für ein Problem immer zwei Lösungen: a) Google oder b) Menschen #hackerspaces #rp09
4:19 AM Apr 3rd from twhirl

T-mobile G1 Test am Rande

Gadget Test

Am zweiten Tag ohne WLAN bekam ich mit, dass die Leute am t-mobile Stand HTC G1 Geräte gegen einen Personalausweis verliehen. Da ich kein Telefon besitze und ich langsam etwas krötig wurde ob des fehlenden WLANs, war das eine gute Gelegenheit das G1 mal auszuprobieren und wieder “am Leben teilzunehmen”. Twittern und surfen funktionierten überraschend gut. Nach ein paar Stunden fiel mir ein, das das ja auch ein Telefon ist und ich konnte ein paar Sachen telefonisch erledigen. Das war allerdings keine gute Idee, denn die Nummer sprach sich schnell herum und plötzlich vibrierte das Ding dauernd. Nach fünf Stunden war der Akku alle und mein Interesse am Smartphone definitiv geweckt.

Zwei Tage zuvor hatte ich ein paar Telefone ausprobiert (Gadget Test), aber so ein Praxistest ist immer besser.

Meine letzten Programmiererfahrungen auf Handys stammen aus dem Jahre 2003. Da hatte ich multiple choice Anwendungen für Fahrschulen mit j2me auf einem Nokia S60 Telefon gebaut. Das S60 System gibt es immer noch 🙂 Mal schauen, ob Java auch auf dem G1 läuft.

Was ist bei mir hängengeblieben von der re:publi’ca?

  • Mobile Anwendungen werden für Webagenturen in den nächsten Jahren überlebenswichtig.
  • Die Zeit der pfauenhaften A-Blogger ist irgendwie vorbei. Jetzt gibt es die pfauenhaften Twitterer 🙂
  • Poken ist ein Tamagochi Phänomen mit Potential
  • Die großen Netzwerke (Facebook, linked in, etc) sind eben NICHT offen und es gibt eine Menge Diskussionsbedarf über die das Recht oder eben “Nichtrecht” auf die eigenen Daten
  • Die meisten Teilnehmer der re:publica passen nach dem, was ich so gesehen und gehört habe in drei Gruppena) in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel Geld verdienenb) das Geschäftsprinzip, das bisher ganz gut funktioniert über die nächsten Jahre retten

    c) einfach lustige Dinge konsumieren und sich wie ein Teil des Ganzen fühlen.

  • Blogger und Journalisten verstehen sich oft nicht und reden aneinander vorbei. Schreiber aus beiden Gruppen, denen es um Inhalt geht, verstehen sich auf Anhieb.
  • Große Firmen, Verbände haben ein internes Kontrollproblem bei der Entwicklung von Community Strukturen und iterativen Prozessen.
  • (Software) Entwicklung sollte agilen Prinzipien folgen. Der Prozess ist das Wichtige – NICHT das Produkt.
  • Semantische Hoffnungen sind mir auf der re:publica nicht wirklich begegnet (vermutlich zu abstrakt)
  • Der Weg zu allgemein verfügbaren Rohstoffen (Bilder, Videos, etc) führt über APIs, die wiederum in die gängigen Systeme (WordPress, Drupal, Joomla!) per Erweiterung eingebunden werden können
  • Websites werden immer konfigurierbarer. Die klassische Entwicklung von Software findet nur noch bei Startups, sehr großen Firmen oder eben als Contribution für Open Source Projekte statt.
  • Mehr ältere Leute (wie ich) werden sich mit diesen Themen beschäftigen. Sie sind definitiv im Mainstream angekommen und Universitäten, Stiftungen, europäische Projekte, etc forschen fröhlich drauflos.
  • Im deutschen Wahlkampf wird nach wie vor in Strukturen von Web 1.0 gedacht (Plakate, Flyer) und das Ganze wird unter dem Label 2.0 (Mitwirkung) verkauft.
  • Berlin ist arm (lt. Tagesspiegel 795.000 Hartz4 Empfänger und 179.000 Kinder, die Unterstützung erhalten)
  • Berlin ist billig/preiswert. Ein Glas Wein im Cafe Einstein 2 Euro. Es wird mittlerweile das Verb “dönern” benutzt (Döner essen).
  • Berlin ist schön (nicht sexy). Es ist das erste Mal seit langem, dass ich mich in der Stadt rundherum wohlgefühlt habe.

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