Zu sehen – Lily Brett

Christine las dieses Buch und war gerade fertig als ich das Bin Laden Buch durch hatte.

Wir tauschten die Bücher und sie fragte noch … “Na, ob dir das gefällt?”.

Es gefiel mir.

Die Story ist schon cool.

Lily hat eine ziemlich komplizierte Vergangenheit: geboren 1946 in Deutschland, Eltern jüdische KZ Überlebende, die im KZ getrennt wurden und sich nach dem Krieg wiedergefunden haben, aufgewachsen in Australien, Journalistin in der Musikbranche, ausgewandert in die USA, verheiratet mit einem Maler (David Rankin), Mutter und Stiefmutter … na und so weiter.

Sie hat in ihrem Leben diverse Analysen hinter sich und schreibt sehr ehrlich über sich. Sie zieht sich quasi völlig aus und lässt den Leser an Ihren Gedanken teilhaben.

Das Buch ist einfach nur spannend und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.

Manchmal denke ich beim Lesen “Oh man, diese Tucke, die stellt sich aber auch an”. Manchmal muss ich laut auflachen über Ihre Erlebnisse weil ich sie so gut nachvollziehen kann. Manchmal fühle ich mich ertappt, weil ich genauso schräg denke und manchmal bekomme ich bei ihren kurzen Berichten über die KZ Erlebnisse Ihrer Eltern eine Gänsehaut .

Was hat es mir gebracht?

Es tut einfach gut zu lesen welche Probleme und vor allem Lösungen andere Menschen für Sachverhalte haben, die allen Menschen in mehr oder weniger ausgeprägter Form im Laufe ihres Lebens begegnen. Ich bin noch nicht ganz durch mit dem Buch, wollte das jetzt aber schon mal zum besten geben, weil ich gerade Zeit, kein Internet aber ein volles Akku an meinem PC habe 🙂

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