Es funktioniert! – Vanilleeis selbst machen :)

Auf dem Weg zum Strand kaufen wir uns manchmal eine Packung Eis und löffeln die dann auf.
Aus Neugier habe ich mal nachgeschaut, wie eigentlich Milchspeiseeis gemacht wird und ob man das selbst machen kann.

Die gute Nachricht – man kann!

Aber …

Die Eismasse muss in einem kalten Behälter angerührt werden (Minimum -10° C).
(Fabrikeis wird teilweise bei -40 Grad hergestellt mit Bindemittel, Emulgatoren, Stabilisatoren und so Zeug.)

Den kalten Behälter kann man

  • über einen Kompressor realisieren (im Prinzip ein kleiner Tiefkühlschrank, der selbst kühlt)
  • über einem Behälter, der in einem Tiefkühlschrank gefroren wird und für die Zeit des Eis machens dann kalt ist.

Die erste Variante ist natürlich luxuriöser und man kann jederzeit Eis machen, ist aber auch recht teuer (> 200 €)

Die zweite Variante ist viel simpler und auch billiger (so umme 70 € Krups G VS2 41 Eismaschine Venise) und braucht auch nur 6 Watt Strom für den Drehmechanismus.

Wir haben uns für die zweite Variante entschieden.

Eis machen

Der Behälter der Eismaschine muss 24 Stunden in einen Tiefkühlschrank.

Die Eismasse besteht aus 250 ml Milch, 100 gr Zucker, 2 Eiern, 425 ml Sahne und Vanille Aromaextrakt und muss 12 Stunden in den Kühlschrank.

Photo

Heute nach dem Frühstück haben wir dann die Masse ins Gerät gerührt und völlig fasziniert zugesehen, wie daraus nach etwa 30 Minuten Vanilleeis wird.

Vanilla ice cream

Dann piept das Ding und das Eis ist fertig.

Und es schmeckt echt klasse!

Vanilla ice cream

 

Fast Fashion und die wahren Kosten

Ich habe gerade den Film The True Cost gesehen.

Es geht um die globale Modeindustrie, es geht um ArbeiterInnen, um Fabriken in Bangladesh, um Fast Fashion Firmen wie H&M, Zara, Primark, Forever21, um Saatproduzenten wie Monsanto und die üblichen Verdächtigen.

Es werden auch Hoffnungsschimmer gezeigt, wie beispielsweise eine Farmerin aus Texas, die nach dem Krebstod Ihres Mannes, verursacht durch Düngemittel, ihre Baumwolle biologisch anbaut oder die Designerin, die versucht ihre Mode im “fair-trade” Stil herzustellen.

Ich weiss das alles, ich habe in den letzten 40 Jahren mehr oder weniger täglich erlebt, was Konsumgesellschaft bedeutet. Ich habe in diesen 40 Jahren mein Leben im Hinblick auf Konsum ziemlich verändert. Ich sehe mich gerade im Falle von Fast Fashion auch nicht so als Problem, da ich keine Fast Fashion kaufe, aber ich habe dieses System, das auf dem unendlichen, exponentiell zu steigernden Verbrauch endlicher Ressourcen basiert, so satt.

Die Menschen kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, bezahlen mit Geld, das sie nicht haben um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen.

Die Umwelt ist kaputt, die Menschen werden ärmer und gegeneinander ausgespielt, einige wenige werden reicher, durch unseren Konsum.

Ich hatte gerade eine längere Diskussion nach dem Film mit Christine über das Thema, was wir tun können. Letztlich bleiben nur zwei wichtige Dinge:

  • wir müssen unser Verhalten ändern
  • wir müssen auf die Verhältnisse hinweisen, damit noch mehr Leute ihr Verhalten ändern

So, und jetzt guckt bitte diesen Film, entweder für 3,99 US$ auf dieser Website http://truecostmovie.com/ oder von anderen Anbietern.¶

l’Atelier Expo

Unser ehemaliges Büro ist für ein paar Wochen in eine Kunstgalerie verwandelt worden.

Der Verein Atelier aus dem Nachbarort La Palme stellt eine Auswahl von Werken seiner Künstler während des Sommers hier in Fitou aus.

Der Verein hat das Ziel, Leute zusammen zu bringen um Ihre Kreativität zu entdecken und zu entfalten.
Im Atelier kann jeder Kurse zu vielen künstlerischen Themen machen.
Es gibt Kurse zu verschiedenen Maltechniken, Skulpturen, Mosaiken und Arbeiten mit Holz und Metall. Die Kurse werden von professionellen Künstlern und Leuten, die sich in dem Metier gut auskennen, angeboten.

Im Herbst werde ich das auch mal versuchen.

Links:

 

Berlin Bank Skandal

Benedict Ugarte Chacon hat im Jahr 2012 ein Buch über den Berliner Banken Skandal geschrieben.

Das Buch ist die gekürzte und aktualisierte Version seiner Dissertation vom Dezember 2010.

Wer etwas mehr über postdemokratische Vorgänge im Allgemeinen und die wirklich interessante Story von der Bankgesellschaft Berlin, der Berliner Sparkasse, der Berliner Immobilien-Holding GmbH, der Investitionsbank Berlin, der Landesbank Berlin, dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung und Anwaltskanzleien wie Freshfield Bruckhaus Deringer erfahren möchte, dem möchte ich das Buch sehr empfehlen.

Affiliate Link zum Buch auf Amazon.de: Berlin Bank Skandal

Im aktuellen Zusammenhang mit der Griechenland Krise fand ich diesen Tweet des Autors wirklich gut!

Why not living in the South of France? We are selling our House!

In 2006 we moved to France, bought an old house and spent several years restoring it. From this one building we created three stylish apartments and a spacious, comfortable office.

The house is situated in the heart of Fitou, an ancient wine-producing village in the south of France. Only minutes from Mediterranean beaches, Fitou also sits nestled amid gentle hills and lush vineyards.

The outer walls of the house, dating to the early 18th century, are 50-70 cm thick and made of natural stone. The renovation was performed carefully and with respect to the essential integrity of the house by turning it into modern, comfortable spaces. All the apartments could easily be connected with each other and the office space could be turned into a garage with workshop.

One of the best things about the house: it earns money. With high occupancy rates, the current rents are fair and comparatively low for the region and the features of the apartments. In the current financial and investment situation, the house is a good, long-term, safe and sustainable investment.

Apart from the famous Fitou AOC red wine (numerous winemakers have shops nearby), in our charming village you have everything that makes life nice in the South: fresh croissants in the bakery, a café at the Place de la République, several excellent restaurants.

It’s fair to ask why we want to sell the house, considering the love and effort we put into it. Simply, we are getting older, and before it’s too difficult we want to travel the world. Because this plan requires money we decided with heavy hearts to sell the property.

Fortunately, though, we also own the house next door, where we live. This means we will be your neighbors, and as such we have offered this property at a fair and transparent price.

How did we establish the price? It is roughly what we paid for the house, plus renovation, not including our work.

The House

This beautiful house in the heart of the old village is composed of 3 apartments with a combined floor area of 186 m²:

  • a rented studio,
  • a furnished studio with terrace for holiday rentals,
  • a rented apartment with three rooms and a terrace,
  • a business office at street level.

No work needs to be done; the house was completely renovated between 2007 and 2009, including the roof, electrical wiring and plumbing, double glazing, insulation. And with internet access, it is the perfect situation for people who want to work from home.

Many opportunities are available to you. You could use it as a second home or an investment with high profitability (4.8% – 7.25%). Current rental income € 13,240 p.a, and the business premise could be rented for 450 € per month. The yearly costs for taxes, electricity and water are 2,322 €. With little effort, you could transform the property into a family home with a garage and a workshop.

Price: 189,000 €

When can you buy this lovely house? Right away! We are eager to begin our travels. Still, there is no hurry, as the house is paid for and earns income.

Where can you find more information about it? On the web! We have built a website with photos: http://forsale.fimidi.com/

The weather here is very nice most of the year, with mild winters and moderate temperatures. Only a few days will see temperatures below 10°C. Just once in the past nine years, we saw snow for a few hours; this was really exceptional.

From time to time we have the Tramontana, a wind from the nearby Pyrenees, which makes the region to a paradise for kite surfers. Finally, a few years ago we documented a year in pictures, which will give you a good impression about the region: https://www.flickr.com/photos/hagengraf/sets/72157628663404017

Visit us in Fitou! Check out the house by staying a few days in our “red apartment,” which you can book via fimidi.com. We are happy to answer your questions; feel free to reach out at http://cocoate.com/contact

See you soon!

German Translation

Zwei Tage in Litauen

Nach dem schnellen Blogeintrag letzte Woche nun mal die etwas ausführlichere Variante für Litauen.
Ich war zwei Tage in Kaunas (und Umgebung) im Rahmen des Citcom Projekts bei einem Workshop. Der Blogeintrag handelt nicht von dem Projekt selbst, sondern “nur” über meine Eindrücke während des organisierten Rahmenprogramms und meiner Freizeit.

Der Hinflug ging über Kiev/Ukraine. Im Jahr 2013 hatte ich in Toulouse schon mal eine Antonov AN-124 gesehen. Hier auf dem Flugfeld standen mindesten drei davon 🙂
Boryspil International Airport

St. Jonas’ Festival

Im Projekt geht es um Community Development & active citizenship und so nimmt die Grupe bei jedem Treffen die Gelegenheit war, Community Aktionen zu besuchen und zu analysieren.
In Litauen nahmen wir am St Jonas’ Festival (Mittsommernacht) im Garten eines alten Schlosses in Taujenai (Taujenai Manor) teil. Was mich echt beeindruckt hat, war der Haarschmuck wirklich vieler Leute!
IMG_5481Floral wreaths

Antanas Smetona

Kaunas war von 1918 bis 1940 die Haupstadt Litauens, weil Vilnius in dieser Zeit zu Polen gehörte. Antanas Smetona war in dieser Zeit zweimal Präsident. Einmal demokratisch gewählt (1919-1920) und einmal durch einen Militärputsch.

1926 errichtete Smetona durch einen Militärputsch ein diktatorisches System nach dem Vorbild des italienischen Faschismus (1926-1940). Wikipedia

Die Organisatoren des Meetings waren stolz darauf uns die frisch renovierte Sommerresidenz von Smetona und seiner Gattin zu zeigen. Smetona und seine Gattin wurden von Schauspielern dargestellt und irgendwie war die Situation ein wenig bizarr. Ich habe danach versucht, etwas mehr über diese Smetona Ära herauszubekommen, es scheint aber ein sehr kontroverses und komplexes Thema in Litauen zu sein und ich bekam keine wirklich befriedigenden Antworten.
(Falls da jemand mehr drüber weiss … bitte mal einen Kommentar schreiben).

Brot backen

Ich habe Brot gebacken, in einer von einer Community betriebenen Bäckerei mit Café 🙂
Das mit dem H ist meins.

Bread

Es hat wunderbar geschmeckt, mit Hering und selbstgebranntem Schnaps.

Akropolis

Am letzten Tag hatte ich Zeit durch Kaunas zu schlendern. Ich war schon mal dort und kenne daher die Altstadt. Dieses mal erschien sie mir allerdings deutlich leerer. Ich entdeckte dann hinter einer Hochhaus Ruine den Eingang zu einer Shopping Mall (Akropolis) und die hat mich doch dann einigermassen verstört. So grundsätzlich ist es eine dieser Shopping Malls mit kostenlosen Parkplätzen, die jedes Leben in der Stadt, ich will es mal so formulieren, beeinflusst.

In dieser Mall wurden ein paar existierende Gebäude einfach überbaut und integriert. Das Ganze sah aus, als wenn ein Riesenraumschiff gelandet ist und alles unter sich begraben hat.

Shopping Mall
Shopping Mall

Berg der Kreuze

Die Bevölkerung von Litauen ist zu 80% katholisch und es gibt einen ungewöhnlichen Pilgerort, den Berg der Kreuze. Dort stehen mehr als 50.000 Kreuze und der Papst hat dort schon mal einen Gottesdienst mit 100.000 Besuchern abgehalten.
Hill of Crosses

Anmerkung

Solche Eindrücke sind ziemlich typisch, wenn ich geschäftlich ein paar Tage in einem anderen Land bin. Je nach Projekt gibt es ein Rahmenprogramm oder ich mache mich in der meist zu knappen, freien Zeit selbst auf, um ein wenig von der Umgebung mitzubekommen. Beim Rahmenprogramm kann ich wenig machen ausser nachfragen. Die meisten Leute fragen überhaupt nicht nach und schlucken alles, was ihnen dargeboten wird. So auch in diesem Fall, ich blieb ein wenig verwirrt zurück (z.B. bei der Smetona Ära).

Mehr Bilder aus Litauen gibt es hier:

https://www.flickr.com/photos/hagengraf/sets/72157646988171803

 

 

 

Leben in Südfrankreich – warum nicht? Wir verkaufen unser Haus!

2006 sind wir nach Südfrankreich gezogen und haben uns ein Haus gekauft und dann nach und nach renoviert. Es enthält drei Wohnungen und das ehemalige Büro von cocoate.com.

Das Tolle an dem Haus ist, dass es Geld verdient!

Bei der Renovierung haben wir darauf geachtet, behutsam und flexibel vorzugehen. Die Wohnungen können bei Bedarf verbunden werden und aus dem Büro liesse sich auch eine grosse Werkstatt mit Garage machen.
Das Haus steht in Fitou, einem altem Winzerdorf in Südfrankreich, im alten Dorfkern. Die Aussenmauern sind 50-70 cm dick und aus Natursteinen.

Ausser Fitou Rotwein gibt es natürlich auch frische Croissants in der Bäckerei, einen Place de la Republique mit einem Café und es ist nicht weit zum Strand. Einen relativ schnellen Internetzugang gibt es auch!
Die perfekte Kombination für Menschen, die hin- und wieder, oder sogar immer, online arbeiten.

Schönes Haus im Zentrum des alten Dorfes, mit 3 Wohnungen und einem Geschäftsraum auf insgesamt 186 m²:

  • ein Studio, vermietet
  • ein Studio mit Terrasse (ideal für Feriengäste),
  • ein Appartment mit drei Zimmern und einer Terrasse, vermietet
  • ein Geschäftslokal.

Es sind keine Bauarbeiten nötig. Das Haus wurde in den Jahren 2007-2009 komplett renoviert, es hat ein neues Dach bekommen, eine neue Sanitär – und Elektroinstallation, die Fenster haben Doppelverglasung und die Wände sind isoliert.

Das Haus bietet viele Möglichkeiten. Entweder Sie verwenden es als zweiten Wohnsitz oder Sie betrachten es als eine Investition mit hoher Profitabilität (4.8% – 7.25%). Die Mieteinnahmen betragen momentan jährlich 13.240 €, das Geschäftslokal könnte für 450 € pro Monat vermietet werden. Die Kosten (Steuern, Elektrizität, Wasser) betragen 2.322 € p.a.

Mit geringem Aufwand können Sie das Haus auch in ein Einfamilienhaus mit Garage und Werkstatt umbauen, siehe Grafik.

Kaufpreis: 189.000 €

Warum verkaufen wir es?

Wir werden älter und bevor wir nicht mehr können, wollen wir die Welt bereisen.
Da wir dazu Geld brauchen, haben wir schweren Herzens beschlossen, das Haus zu verkaufen.
Glücklicherweise gehört uns auch die Nummer 36, das Nachbarhaus. Das bedeutet, wir werden Nachbarn :).
Aus diesem Grunde versuchen wir, das Haus ehrlich und transparent anzubieten, schliesslich werden wir mit dem Käufer/der Käuferin ja doch recht nah zusammenleben.

Wie kommt der Preis zustande?

Es ist in etwa das, was wir für Haus und Renovierung bezahlt haben, unsere Arbeit nicht eingeschlossen. Die Mieten, die wir momentan erzielen, sind fair, um nicht zu sagen, vergleichweise günstig für Region und Austattung. In der momentanen Finanz- und Anlagesituation ist das Haus eine gute, langfristige, sichere und nachhaltige Investition. Es ist eine gute Gelegenheit für einen Start in Südfrankreich oder einfach für ein paar Jahre in der Sonne.

Zu wann ist das Haus zu kaufen?

Na, wir würden schon gern bald aufbrechen 🙂
Im Ernst, es eilt nicht, das Haus ist bezahlt und verdient, wie gesagt, Geld.

Wo kann ich mehr über das Haus erfahren?

  • Im Internet:
    – Wir haben eine Website erstellt mit vielen Fotos: http://forsale.fimidi.com.
    – Wir haben mal ein Jahr in Fotos dokumentiert. Sie geben einen guten Eindruck von der Umgebung.
  • Vor Ort:
    Besuchen Sie uns doch einfach. Sehen Sie sich das Haus in Ruhe an und wohnen Sie ein paar Tage darin.
    Buchen Sie über die fimidi.com Site das rote Appartment. Das Wetter hier ist über das ganze Jahr schön, im Winter fällt die Temperatur selten unter 5-10 °C und Schneefall haben wir in den letzten 9 Jahren ein einziges Mal für ein paar Stunden erlebt. Wir haben hin- und wieder Wind aus den Pyrenäen oder vom Meer, daher ist die Gegend auch ein Kite-Surfer Paradies.

Bis bald 🙂