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Sprecht mit mir auf der re:publica

Heute morgen weckten mich Sonnenstrahlen und ein unglaublich blauer Himmel ueber Berlin. Die Nachrichten verkuendeten, dass die Bahn streiken wird (also auch S-Bahn). Da beschloss ich, zu Fuss zu gehen.

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The Son – Jo Nesbø

Simply … wow!

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Software TED

Free software, free society: Richard Stallman at TEDxGeneva 2014

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Light maker

MaxiLamps erhaelt einen Rahmen

Gestern war ich im FabLab in Zuerich. Ein FabLab ist

…die Fortsetzung der digitalen Revolution: nach Desktop Publishing und digitaler Video-Bearbeitung für alle wird nun auch die digitale Herstellung von physischen Produkten für alle zugänglich …eine Infrastruktur bestehend aus Raum, Maschinen, Coaches und Wissen …eine Community in einem weltweiten virtuellen Netzwerk … Peter Troxler

Es war mein erster, zudem noch voellig ungeplanter Besuch in einem FabLab. Eigentlich war ich nur neugierig was das ist, wie das funktioniert und was da so gemacht wird. Auf dem Weg zum FabLab fiel mir ein, das MaxiLamps noch ein Gehaeuse benoetigt, eine Art Setzkasten mit 24 kleinen Faechern …

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Art Light

MaxiLamps und Twitter

Letztes Jahr auf dem 30c3 habe ich mir am Blinkenlights Stand mit Arnes Hilfe ein MaxiLamps zusammengelötet. Mein erstes Mal löten. Es war wunderbar :)

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Marrakech Morocco

5 Tage in Marrakesch

Also das mit meinem Plan für 2015 haut bisher gut hin, bis auf die Wochenenden :). Letzte Woche waren wir tatsächlich in Marrakesch, Marokko und es war gut, sehr gut!

In Marrakesch gibt es eine Altstadt (Medina), die um die 1000 Jahre alt ist. Sie ist von einer komplett erhaltenen Stadtmauer umgeben. Die Stadtmauer ist so etwas mehr als 10km lang. Die Fläche der Medina sind 1100 Hektar oder 11 Quadratkilometer oder 1500 Fussballfelder. Auf dieser Fläche gibt es keine grösseren Strassen.  Ich beschreibe das so ausführlich, weil die Orientierung am ersten Tag ein echtes Problem war  und ich mir der Grösse nicht bewusst war.

marrakech-medina

Wenn man auf ein Dach klettert, sieht die Medina etwa so aus

Marrakech

Eine gute Zusammenfassung der Situation in Marrakesch gibt dieser Artikel aus dem Jahr 2007, den ich vollumfänglich bestätigen kann: Marrakesch: Eine Stadt wird Opfer ihres Erfolgs

Das Orientierungsproblem führt zur folgender Sitution:
Tourist steht planlos an einer Gassenkreuzung mit Stadtplan oder Handy Navigation und versucht den gewünschten Weg zu finden. Etwa 10 Sekunden später wird er von einem Einheimischen in jeder denkbaren Sprache angesprochen, ob er Hilfe benötigt, schon hier oder dort war und doch einfach dem Einheimischen folgen sollte, er bringe ihn zum gewünschten Ort.

  • Die freundliche Variante führt dazu, dass man sein Ziel erreicht, dem Frendenführer etwas Geld gibt und gut.
  • Die nervige Variante lockt einen an irgendeine Sehenswürdigkeit über einen Weg, den man niemals (wirklich niemals) wieder zurückfindet. Dann übernimmt ein Bruder, Schwager oder anderes Mitglied der Familie/Kooperative und man landet unweigerlich in einem Geschäft für Berberkunsthandwerk oder ähnlichem. In diesen Geschäften sind die Preise dann erheblich höher als in anderen Geschäften aber man kann natürlich bei einem Tässchen Tee den Preis verhandeln. Alle sind freundlich und es kann auch Spass machen … aber manchmal möchte man ja nur sein Ziel erreichen!
    Kleines Preisbeispiel: 1 Gramm Indigoblau kostete in einem Laden der nervigen Kategorie 7 Dirham (70 Eurocent). Nach etwas Diskussion 3,50 Dirham. In einem normalen Shop kostet das Gramm ohne verhandeln 1 Dirham. In dem normalen Laden kaufen wir 200 Gramm und bekommen noch ein paar Klumpen Kobaltblau kostenlos dazu. Bei Okhra in Frankreich kosten 100 Gramm Indigo aus Indien 30 Euro (also ein Gramm 30 Eurocent). 200 Gramm reichen gut für ein Zimmer wie dieses.

In der touristischen Lernphase sind wir durch so einen freundlichen Fremdenführer im Gerber- und Färberviertel gelandet (daher auch meine Kenntnisse über Pigmentpreise :) ).

Tanneries

Das sieht besonders bei den Färbern ausgesprochen farbenfroh aus und ist ein typisches Fotomotiv aus Marrakesch und Fes (Wikipedia über den Prozess des Gerbens). Aber: Es ist schlicht eine Scheissarbeit, es riecht nach Urin und Schlachtabfällen, Hunde laufen durch die Hautstapel und versuchen ein Stück Fleisch zu erhaschen (wir bekommen ein Bündel Minze um es uns vor die Nase zu halten damit wir den Gestank aushalten).

Wir laufen zwei Tage durch diese Medina und entdecken wirklich interessante Dinge. Ich fotografiere kaum, weil ich den Eindruck habe, dass die Einwohner das nicht wollen. Um uns herum Eselskarren, kleine Werkstätten, Backstuben, Fleischer und unendliche viele nach Zweitaktöl stinkende Mofas. Bei einer kleinen Fliesenfabrik mache ich eine Ausnahme. Dort werden Zementfliesen in Handarbeit hergestellt. Ich kenne diese Fliesen von der Renovierung des letzten Hauses. Hier konnte ich zuschauen, wie so etwas vor 100 Jahren hergestellt wurde. Die drei Arbeiter arbeiten so schnell, dass es mir nicht gelang, scharfe Fotos zu machen.

Making of cement tiles

In der Medina gibt es den grossen Platz Jamaa el-Fnaa. Es ist wirklich so, wie in den Touristenführers beschrieben: Schlangenbeschwörer, mobile Zahnärzte, Garküchen, Henna Tattoos, Berberäffchen, Orangensaftbuden und wirklich alle Klischees, die Touristen mit Orient verbinden.

Jemaa el-Fnaa

Es gibt viele Paläste/Riads in der Medina. Hier z.B. Portal der Medresa Ben Youssef.

Portal in Medresa Ben Youssef

Ausserhalb der Medina befindet sich der Majorelle Garden. Pierre Bergé und Yves Saint Laurent kauften ihn in den achtziger Jahren. Damals war er ziemlich heruntergekommen und sollte planiert werden. Die beiden haben den Garten samt Villa wieder aufgebaut und später dann, nach dem Tod von YSL wurde aus dem ehemaligen Atelier von Majorelle ein Museum in welchem heute ein Teil Berberkunstsammlung von YSL und Pierre Bergé ausgestellt wird.

Majorelle Garden

Um die Medina herum ist Marrakesch mittlerweile zu einer Millionenstadt herangewachsen. Wir erkunden noch das moderne Stadtzentrum Gueliz und die Industriezone Sidi Ghanem. Sidi Ghanem ist ein eigener Stadtteil mit vielen Geschäften, eine Mischung aus Baumarkt, Einrichtungshäusern, Fensterfabriken, Kosmetikfirmen und Kunstgalerien. Hier laden grosse LKW viele Dinge ab, die dann entweder per Eselskarren in die Medina gebracht und verarbeitet und verkauft werden oder per Versand in alle Teile der Welt verschickt werden.

Mehr Fotos auf Flickr

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Neue Küche

In den letzten 10 Tagen haben Tine und ich eine Küche renoviert.

Neuer Fussboden, Wände mit Fermacell. Wasser-, Abwasser und Elektroanschlüsse verlegt. Ein paar neue Teile in der Küche.
Gestern sind wir fertig geworden.
Kitchen - old

Kitchen coloured apartment

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Cars Mercedes Smart

Die wollen keine Autos verkaufen!

Unser Smart muss einmal im Jahr zur Inspektion. Das kostet bei Mercedes so ab 240 Euro aufwärts. Er ist Baujahr 2002 und hat mittlerweile 140.000 km auf dem Tacho. Wir haben überlegt, ob wir ihn verkaufen und uns einen “neueren” kaufen. Im September letzten Jahres war Termin für die contrôle technique (sowas wie TÜV in Frankreich). Der Prüfer war völlig hin und weg vom Zustand des Autos und riet uns, den ja nicht zu verkaufen, so ein gutes Auto bekommen wir nicht wieder. Es ist ein Typ 450 Cabrio mit Dieselmotor, Verbrauch etwas über 3 Liter.

Da ich Angst hatte, das grössere Reparaturen auf uns zukommen, habe ich überlegt, dass ich die Wartung auch vielleicht selbst machen könnte und habe mir entsprechende Lektüre gekauft.

Wie so oft kommen dann tausend Sachen dazwischen und wir beschlossen, ihn noch einmal zur Inspektion zu fahren und dann mal sehen, ob wir ihn verkaufen oder behalten.

Gestern war nur der Inspektionstermin. Normalerweise gebe ich das Auto morgens ab und hole es abends wieder ab. Gestern aber musste ich warten, weil mich keiner bringen konnte. Ich war also morgens um 8:30 bei Mercedes in Narbonne und ein Angestellter füllte das Auftragsformular für die Inspektion/Revision aus (Papier, mehrfache Ausfertigung, Probleme mit Drucker, …).
Es gibt offenbar drei Servicepakete, die man buchen kann und ich sollte mich entscheiden, welches ich will. Ich habe den Inhalt der drei Pakete nicht wirklich verstanden (lag nicht an Sprachkenntnissen). Ich fragte, was denn sinnvoll wäre, bei einem so alten Auto und ob es denn möglich wäre, dass die Werkstatt mal nachsehen kann, was so an grösseren Reparaturen auf uns zukommen würde. Ausser den drei Paketen war allerdings nichts möglich und ich entschied mich salomonisch für das mittlere Paket.

Ich wartete zweieinhalb Stunden auf unser Auto. Sie hatten eine gemütliche Sitzecke und ich konnte mal in Ruhe mein Handy aufräumen, News lesen, etc. Es war das erste Mal seit Jahren, dass ich in einem Autohaus so lange auf etwas wartete. Um mich herum standen Mercedes Neuwagen und in ihren Glascontainern sassen 3 VerkäuferInnen und tippten etwas an Ihren Computern. Jemand bot mir einen Kaffee an, jemand anders ein frisches Croissant, ein dritter kam mit der aktuellen Tageszeitung. Eine Steckdose gab es nicht. Mein Handyakku war so um 10:30 leer und ich spazierte dann durch das Autohaus, guckte mal bei den Neuwagen, beim neuen Smart und bei den Gebrauchtwagen.

Als das Auto fertig war, sah ich noch ein Feedback Formular, in dem man die Freundlichkeit des Personals mit Sternchen bewerten konnte. Alle waren freundlich! Ich bezahlte 240 Euro. Während des Bezahlvorgang unterhielten sich die Mitarbeiter freundlich miteinander.

NIEMAND, wirklich keiner hat mich in dieser Zeit auf mein Auto, wie es mir gefällt, was besser sein könnte, einen eventuellen Neukauf, Inzahlungsnahme oder was auch immer angesprochen.

Es mag ja sein, dass ich da etwas altmodisch bin, aber … hey … die Firma lebt doch irgendwie davon Autos zu verkaufen und sie beschäftigen ja offenbar auch Mitarbeiter für diesen Zweck.

Einer gab mir einen Kaffee, einer ein Croissant und einer eine Tageszeitung!

Autos wollen sie scheinbar nicht verkaufen!

PS: Ich habe vor 20 Jahren Busse verkauft. Kunden wie mir hätte ich an diesem Morgen etwas verkauft und viel Spass dabei gehabt.
Der 404 Fehler im Screenshot oben erschien übrigens, als ich auf den Link im offiziellen Twitter Account klickte (@smart_worldwide).
@smart_worldwide

 

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Art

arm am strand

Als ich in den letzten Jahren der “Kunst” als Betrachter begegnet bin, ist mir aufgefallen, dass sie mir gut tut. Für 2015 habe ich beschlossen, das Thema Kunst etwas intensiver zu erforschen und herauszubekommen, ob da in dieser Kunstwelt ein Platz für mich ist.  Ich habe dazu ein paar Fragen an Menschen, die Kunstwerke “machen”.

Werte Künstlerin, werter Künstler

  • Was verstehst du unter Kunst?
  • Worum geht es bei deiner Kunst?
  • Wie entstehen deine Kunstwerke?
  • Hast du ein Atelier?
  • Wie bist du eigentlich Künstler geworden?
  • Wie verbringst du einen “normalen” Tag?
  • Wie finanzierst du dein “Künstlerleben”?
  • Wo kann ich deine Kunst sehen und vielleicht sogar kaufen?

Wenn du dich angesprochen fühlst, antworte bitte auf die Fragen in dem Medium, das dir am besten gefällt. Hier im Blog mit einem Kommentar oder in deinem Blog oder per Tweet an @hagengraf oder per Post (Hagen Graf, 36 Rue du Pla, 11510 Fitou, France) oder per Kunstwerk :).
Ich verlinke und veröffentliche alles was kommt und bedanke mich schon im Voraus dafür, dass Du dir Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Wenn dir die Sache gefällt, gebe den Link bitte weiter.

Vielleicht entwickelt sich daraus eine Debatte, ein wie auch immer geartetes Netz, ein Kunstprojekt, ein Erkenntnisgewinn oder ein fetter “KunstDeal” für dich, mich und die Leser :).

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Events

2015 – mein Plan

Heute haben Tine und ich alles in unseren Kalender eintragen, was wir so machen wollen. Ein paar kleine Luecken hat er noch, aber nicht viele.

Wir werden wieder viel reno- und restaurieren und es gibt pro Woche einen Blogeintrag im NOVATREND Serverblogger Blog. Ich werde es vermutlich schaffen, alle vier Toechter, die re:publica15 und! das Chaos Communication Camp in Deutschland zu besuchen. Die cocoate.com Website wird etwas veraendert und die fimidi.com Site hoffentlich auch (haengt am Erscheinungstermin von Drupal 8). So, wie es momentan aussieht, klappt auch je eine kleine “Urlaubsreise” mit der Traumfrau nach Marrakesch und nach St. Petersburg. Zwischendurch geht es vermutlich auch in die Schweiz, nach Spanien, Deutschland und evtl. UK. Diese Reisen sind allerdings eher mit Arbeit verbunden.

Dieses Jahr sind fast alle Wochenenden frei! Ich habe das hervorgehoben, weil es in den letzten 20 Jahren nicht so war.

Ich werde mir Zeit fuer Strand, Lesen, Garten, Fahrrad, Kunst und Arduino Basteleien nehmen.

Und jetzt geht’s los :)