Am Montag bekomme ich meine Drohne!

Ted Eytan https://www.flickr.com/photos/taedc/15891865926 (CC BY-SA 2.0)

Früher lief das so, dass ich mir etwas gewünscht habe (Fahrrad, Plattenspieler, Lautsprecherboxen, etc), dann habe ich darauf gespart und irgendwann kam der grosse Moment als ich es dann gekauft habe. Dann bin ich stolz nach Hause gegangen und habe es entdeckt und damit gespielt oder es einfach “nur” benutzt.

Das letzte Mal hatte ich so ein “haben wollen” Gefühl bei meiner ersten Spiegelreflex Kamera (Canon EOS 350D). Ich habe wirklich lange überlegt, gespart, meine Asterix und die Donald Duck Comics auf Ebay verkauft. Mit dem Erlös konnte ich die Kamera kaufen. Tausende Photos sind nun auf unserem Flickr Account, den ich damals (2005) einrichtete.

Genau vor einem Jahr sah ich dieses Video (Parrot Bebop Drone at Snow) und es war um mich geschehen. Diese Drohne war die Erste, die Fotos und Filme verwacklungsfrei in einigermassener Qualität zu einem vergleichsweise günstigen Preis (hüstel) aufnehmen konnte und eine echte Sensation.

Sowas wollte ich auch haben und Fotos machen und Filme drehen. Mir war das alles sofort klar. Wie ich hier so die Gegend filme werde, das Gefilmte am PC irgendwie zusammenbaue und wie toll das alles sein wird. Die Menschen werden ziemlich schnell sagen: “oh schau mal, das ist doch der, der so tolle Drohnenvideos macht und mich sofort zu einem teuren Essen einladen um sich mit mir unterhalten zu können” :).

Ich hatte vorher niemals Interesse an Modellflugzeugen oder Hubschraubern oder sowas. Ich finde Menschen, die mit Fernbedienungen auf kleine Flugzeuge starren eher schrecklich.
Auch vom Filmen habe ich keine Ahnung bisher. Ich habe eher traumatische Erlebnisse mit Adobe After Effects in Erinnerung 🙂
Aber egal, die Kombination einer Drohne mit Kamera überzeugte mich sofort!

Als ich meiner Liebsten die Idee vorstellte, auf eine Drohne zu sparen, traf ich auf das blanke Unverständnis. Drohnen sind militärisches Teufelswerk und dann könne ich halt Bilder von oben machen – und?

(Geräusch einer zerplatzenden Seifenblase in meinem Kopf)

Der Preis war eh jenseits meiner Möglichkeiten, so das das Drohnenprojekt auf Eis gelegt wurde. Seit einem Jahr ertappe ich mich allerdings dabei, Videos von Parrot Bebop Drohnen zu gucken.
Das hier ist ja wohl auch nett 🙂

Naja, und vor ein paar Wochen fragte die Liebste mich, ob ich denn diese Drohne noch haben wolle. Sie hätte ein “günstiges” Angebot gesehen.

Mittlerweile gibt es die Bebop2 und die erste Bebop wird tatsächlich etwas günstiger verkauft. Ich war total überrascht, sagte ja und freute mich wie ein kleines Kind. Das war vor vier Wochen!

Und am Montag wird sie geliefert 🙂

 

Mandelbäume, Garten & Sonntag

Am Sonntag versuche ich “nix” zu tun. Nix heisst: etwa bis Mittag so Tüdel organisieren (Fotos auf Flickr, Serverkram, irgendwelche Updates einspielen, Glühbirnen tauschen, Ironblogger Blogeintrag schreiben, so Zeug halt …). Nachmittags ist dann Terasse/Strand & Sonne oder Couch & Kamin und lesen angesagt.
Heute (Sonntag) morgen war es wie im Sommer. Die Vögel zwitscherten, blauer Himmel, Sonne … und die blühenden Mandelbäume im Garten.

Unser “Garten” ist ja so ein Endlosprojekt, das aber doch langsam Formen annimmt. Im Garten stehen ein paar Mandelbäume, die seit ewigen Zeiten dort stehen und völlig verquer vor sich hin wachsen. Bei Wind und Regen fällt mal einer zur Seite, krallt sich dann wieder fest und schlägt irgendwo am Stamm wieder aus. Wir wollten schon seit ein paar Wochen die Mandelbäume (möglichst vor der Blüte) auslichten. Nun stehen sie fast in voller Blüte und es wurde wirklich Zeit. Also nach dem Frühstück ab in den Garten und jetzt ist es 18:30 Uhr … die Bäume sind ausgelichtet 🙂

Garten

Etwas Mandelholz zum Heizen ist auch übergeblieben 🙂

Holz

Jetzt müssen die Äste “nur” noch abtransportiert werden …

Garten

So sieht es jetzt von oben aus, die gelbe Line ist die “Grenze”, die wir auch noch irgendwie befestigen müssen.

Mandelbäume

 

I’m a reliable Drupal developer working as freelancer, not within a big agency

Recommended Drupal Developers

Two weeks ago Steve Burge was looking for “a reliable Drupal developer working as freelancer, not within a big agency”.

and Roger Perren mentioned me

I thought

Well, why not 🙂

I like to work with Drupal. In 2006 I started with Drupal 4.x and wrote the first book in German language about it. Since than I have been building and maintaining small, medium and big sites in Drupal 4,5,6,7 … and now in Drupal 8.
Clever “Content Construction”, theming, performance and site upgrades were always a topic in Drupal and I tried to avoid to develop custom modules to keep things simple.

This behaviour is a bit unusual in the Drupal world which is often regarded as a developer community. Yes, of course, I’m able to develop custom modules. I build a few and it’s fun. But I realized very fast, that it’s not necessary in more than 90% of the projects. Mostly there’s no budget for research & development in a clients project. It was always a challenge to make clients think that if they really want to develop it’s a good idea to contribute code to existing modules and not to reinvent the wheel.

I got the impression that it’s far more necessary to talk about the aims of the project, the budget, the way people work together, the hosting and performance part, the maintenance costs, the visitors and users of the site and their aims and all these little bits and pieces that are far more complicate and time consuming than any other part in the life cycle of a Drupal site. Drupal is still a content management system like a Swiss army knife. It has everything you need. It’s far more easier to build a complicate Drupal site than to build an easy one. If Drupal has no module or module combination for your problem, than there is usually no problem. To rethink again about needs and to check out how similar scenarios are already solved in Drupal often helps to find an easy to configure solution. This doesn’t mean, that it’s not necessary to invent new stuff. It just means, there’s already enough available for building “your website”. The biggest challenge is to find the appropriate way in the Drupal jungle.

Ten years ago, Drupal was more about “one man armies” like me. I have been often invited by big companies to tell them more about Drupal.

Today, Drupal is mainstream in bigger companies. It simply works. Of course, it still scratches the surface of the possible market share but it is amazing to see the development of the project. A lot of big and small Drupal agencies exists and/or pop up. This has advantages and disadvantages (you probably know).

To get an idea, what I’m doing at the moment:

Beside working on clients websites I’m restoring houses in Southern France ;). My son in law and one of my daughters are/were deeply involved in the Drupal community and both do/did amazing jobs, so Drupal is always a topic when we meet (of course beside a lot of other stuff). In the last three months I did three Drupal 6 to 8 migrations and an art project. Here is one example: der-film-noir.de. It was a migration from an old Drupal 6 site (my experiences).
My Drupal work often contains teaching clients about the structures in Drupal so that they are able to maintain and further develop their site(s). I do development work too but as mentioned above, I try to avoid it (I know it’s an easy source of income but I’m more sustainable oriented 🙂 ) A lot is possible without touching code, just by configuring modules and apply custom CSS.
I offer also hosting for friendly clients. This often makes life easier, mine and those of the clients, because own servers are usually easier to maintain compared to different hosting business models, but I’m also happy about everyone who has found a “suitable hosting solution”.
My wife and me are running a company based in France called cocoate.com. May be you have heard the name before. The company exists since 20 years and we did … well … a lot 🙂

But back to Steve Burges question.

Yes, I think I am a reliable Drupal developer working as freelancer, not within a big Agency and of course, you can hire me.

Interested? Contact me
I’m also good in restoring old houses, gardening, wood working and much more. I’m on time and reliable… may be I’m more German than I thought in the past 🙂

And a little secret which is often complicate to explain: I could write nearly the same text about my work on Joomla and WordPress 😉

 

Wasser und Abwasser

Die Wasserleitungen im neuen Haus mussten im Keller an eine Verteilung angeschlossen werden. Die Verteilung musste an eine Wand angebaut werden. Die Wand musste gebaut werden. Der Warmwasserbehälter an der Wand befestigt und angeschlossen werden, alle Wasserhähne, Eckventile, Duscharmaturen und Klospülungen mussten getestet werden. Bei der Gelegenheit merkt man dann auch, ob die Abwasserrohre alle dicht sind, weil das Wasser muss ja irgendwo hin. In der Theorie also ganz einfach. Glücklicherweise liegt im Haus schon ein Wasseranschluss, so dass das existierende Rohr “nur” mit der zu bauenden Wasserverteilung verbunden werden muss.

Wasserverteilungen sind ein wenig wie Serverkonfigurationen oder Küchenaufbauten. Nach dem zweiten Server- oder Küchenaufbau wird man richtig gut. Wenn dann bis zur nächsten Küche oder zum nächsten Server ein paar Monate vergehen, gibt es meist ein innovatives, neues System, dass einem unglaublich viel Zeit spart (wenn es richtig konfiguriert ist).

Wasserleitungen bestehen aus Kupfer oder Plastik-Verbundmaterialien. Wir haben diese weissen Plastik-Verbundrohre genommen. Sie lassen sich leicht verarbeiten und befestigen und sehen auch gut aus, wenn sie im Keller aus einer Wand herausschauen. Sie kommen übrigens aus Italien.

Im “Wasserleitungs Business” denkt man auch heute noch in Zoll und Zentimetern was zu einer schier unglaublich Angebotsfülle an Verbindungsstücken führt. Das “Abwasserleitungsbusiness” hat bereits auf Zentimeter umgestellt und gestaltet sich daher einfacher.

Allerdings werden die Abwasserrohre hier in Frankreich nicht zusammengesteckt, sondern gesteckt und verklebt. Du hast also exakt eine Chance ein Rohr final mit einem anderen Rohr (oder einer Muffe, einem T-Stück, einem Winkel, etc) zu verbinden. Bei 32er, 40er, 50er, 80er Rohren ist das meistens kein Problem, wenn man die Rohre vor dem Kleben einmal zusammenbaut, markiert, wieder auseinandernimmt und dann klebt. Bei 100er und grösseren Rohren kann die Kleberei schnell schiefgehen, weil der Kleber sehr schnell aushärtet und das Rohr dann entweder nicht ganz im Gegenstück drinsteckt oder im falschen Winkel (oder beides).

Ich zeichne mir also einen schönen Plan auf Papier und fahre zu “meinen” zwei Baumärkten um die Verbindungsstücke für die Wasserrohre zu kaufen. Mit dem Plan stehe ich vor einem Regal (ähnlich Joghurt Regal im Supermarkt) und suche mir die Teile zusammen.

  • In den Kartons liegen oft andere Teile als auf der Beschriftung stehen.
  • Manchmal muss ich von Kupfer auf Plastik oder von 20mm Durchmesser auf 16mm Durchmesser
  • Abwassersyphons sind hier in Frankreich oft in 32mm ausgeführt. Die Abwasserleitungen dagegen zunehmend in 40 mm.
  • Eckventile sind eher unbekannt
  • Die Lieferanten in den Baumärkten wechseln oft und schnell. Teile von unterschiedlichen Lieferanten passen oft nicht gut zusammen, weil sie sich wohl um ein paar hundertstel Millimeter unterscheiden.
  • Manche Teile sind nicht vorrätig, also muss ich vor Ort oft umplanen. Es gibt in diesem Business aber immer einer Lösung für Verbindungsprobleme 🙂

Nach ein paar Baumarktiterationen habe ich alle Teile beisammen und baue vor mich hin.

  • WC oben – dicht – Abwasserrohr – dicht
  • Lavabo/Badezimmer – kalt – dicht – Abwasserrohr kann ich nicht probieren, weil der Syphon nicht passt (besagtes 32/40 Problem)
    IMG_0281
  • Küche – kalt – dicht – Abwasserrohr ist noch nicht ganz fertig, kann also nicht getestet werden
  • Dusche – kalt – UNDICHT

Dummerweise ist die Dusche schon gefliest (arrrghhh) und das Wasser läuft hinter der Fermacell Platte über den Fussboden, durch das Loch im Boden 6 Meter über zwei Stockwerke am 100er Abwasserrohr entlang und kommt im Keller raus … na super :(.
Also verbringe ich einen Vormittag damit, die Fliese um das Loch herum ein wenig aufzupickern und kann dann tatsächlich die Leitung abdichten #vorfreudeumherhüpf.

Kaltwasseranschluss DuscheDas blaue Kabel hängt da nur dran, damit die Leitung nicht im Loch auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

Damit ich das warme Wasser testen kann, ist es hilfreich, den Wasserboiler anzubauen. Der wiegt leer so um die 30kg und voll mit Wasser dann 130 kg. Er soll möglichst hoch an der Wand hängen. Statisch geht das schon mit Fermacell und Vorwand und so … aber, ich kann nur ein bisschen Wand bauen, da daneben noch Elektrokabel und ein paar Abwasserrohre für ein einfaches “Ausgussbecken” und für den Warmwassserboiler verlegt werden müssen. Ein einfaches “Ausgussbecken” gibt es übrigen nicht mehr im Baumarkt. Ich habe keine Ahnung warum und werde wohl eins im März aus Deutschland mitbringen.

Aktueller Stand:

  • Boiler hängt (zugegebenermassen ein wenig wackelig) in 2 Meter Höhe und ist voller Wasser.
  • Nach einer weiteren Tour zum Baumarkt sind alle Leitungen sinnvoll miteinander verbunden.
  • Die Warmwasseranschlüsse in Küche und am Lavabo im Bad sind dicht.

Beim Testen habe ich einmal (ganz kurz) einen falschen Wasserhahn aufgedreht und das Badezimmer etwas unter Wasser gesetzt. Aus diesem Grund kann ich auch noch nicht mit Sicherheit sagen, ob der Warmwasserpart der Dusche dicht ist.

Ein finales Fotos gibt es daher auch noch nicht.

Morgen ist sicher alles getrochnet und es geht weiter 🙂