Sonne, Wind und viele Akkus

first flight

Am letzten Montag sollte meine Drone geliefert werden. An dem Tag gab es in unserer Gegend Windböen mit Geschwindigkeiten von bis 140 km/h. In Andorra waren es 190 km/h. Ausser Bäumen, Dachziegeln und Werbeschildern wurden auch mehrere LKW “umgepustet”.
Hier liegt einer auf der Autobahn, die an Fitou vorbeiführt.
Wind

Also denkbar schlechte Voraussetzungen zum Fliegen.

Am Dienstag war es dann endlich soweit. Die Drone wurde geliefert in zwei riesigen Kartons. Einer für den “Skycontroller” und einer für die Drone.

Nach dem Auspacken musste ich erstmal alle Akkus laden.
Die Drone benötigt einen Akku und der Skycontroller auch. Vier Akkus werden mitgeliefert.
Das Laden dauert pro Akku so eine halbe Stunde. Als alle Akkus voll waren, war es dunkel (und immer noch windig).

Also beschloss ich es mal Im Haus auszuprobieren.
Erste Lektion: Fliegen ist gar nicht so einfach. Weil ich nicht mit Skycontroller und vollem Programm fliege wollte, probierte ich es mal mit dem Telefon. Nach Installation eines Updates auf der Drone klappte das dann auch.
Die Drone flog, steuerte auf mich zu und irgendwie sind wir dann zu dritt (Droni, Telefon und ich), ohne Schaden zu nehmen, zu Boden gegangen. Sie hat sogar ein Foto gemacht 🙂
Nix wurde zerstört und die Liebste kriegte sich vor Lachen kaum ein.
Was für ein Start!

Die nächsten Tage war an Fliegen nicht zu denken, denn der Wind pustete nach wie vor kräftig. Also habe ich in der Küche geübt 🙂

Drone Pilot

Am Samstag war es dann soweit! Der Wind war nicht ganz so stark und ich konnte sie zum ersten Mal draussen fliegen lassen.

Sie bleibt etwas mehr als 8 Minuten in der Luft und braucht dann einen neuen Akku. Der Skycontroller hält länger durch. Ich konnte also die drei vollen Akkus zum Fliegen nehmen. Durch den Wind und meine Unerfahrenheit war es echt nicht einfach, hat aber Spass gemacht.

Der Wetterbericht für die nächste Woche enthält irgendwie auch nur Wind, also bleibe ich mal notgedrungen am Boden und schaue mir die Technik an.

Die Drone hat als Betriebssystem ein Android und kann 8GB Daten speichern. Man kann die aufgenommenen Videos und Fotos per USB Kabel auf den PC laden (oder per App aufs Telefon).

Nach 10 Minuten herumfliegen hatte ich dann locker 2,5 GigaByte Daten und musste erstmal einen Plan machen, was ich denn nun damit mache.

CocoDrone – The Beginning

Zunächst stand ich vor der entscheidenden Frage, wie ich denn das Verzeichnis nenne, in das ich die Filme auf dem PC kopiere und “Droni” braucht ja auch so grundsätzlich einen Namen. Ich beschloss sie “CocoDrone” zu nennen, weil Mischung aus Cocoate und Drone (… ich war neu im Geschäft und es musste schnell gehen. Bessere Vorschläge bitte als Kommentar posten 🙂 …).

Der Name war ja noch einfach, aber wie mache ich einen Film?

Glücklicherweise fand ich iMovie auf meinem Rechner und so war es dann doch recht einfach möglich, einen Trailer aus dem Material zu erstellen. Das rohe Material nennt man übrigens Footage. Mit “recht einfach” sind allerdings durchaus ein paar Stunden gemeint. Ich habe hatte so überhaupt keine Ahnung von Videos (und vom Fliegen).

Und gespeichert werden muss es ja auch irgendwo … mal sehen, wie ich das organisiere.

Hier mal das erste Ergebnis!

First Flights - cocodrone

3 thoughts on “Sonne, Wind und viele Akkus”

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