Du musst das machen weil es dein Verwandter ist!

Balance - Joerg Kantel https://www.flickr.com/photos/schockwellenreiter/4218104101 (CC BY-NC-ND 2.0)

Ich muss das mal aufschreiben, weil es mir in letzter Zeit so oft auffällt.

Der Anlass ist der plötzliche Tod meiner Schwiegermutter. Christine schrieb darüber (Meine Mutter). Ich kannte meine Schwiegermutter mehr als 20 Jahre und sie war mir wichtig. Jetzt bin ich an der Organisation der Beerdigung beteiligt und viele Dinge muessen entschieden werden. Das klappt auch alles gut und ich bin beeindruckt von diesem Teil der Familie.

Nun zum eigentlichen Thema. Jede Familie hat so Ihre eigene Struktur und ihren Weg miteinander umzugehen. In jeder Familie gibt es auch “schwarze” und “weisse” Schafe. Die schwarzen Schafe haben oft einen interessanten Lebensweg zurückgelegt und sind selten ein echtes Problem. Auch gibt es ungeschriebene Familienregeln.

Wenn nun in dem Land in dem die Familie lebt ein Krieg herrschte, eine Mauer gebaut und das Land geteilt wurde, Familienmitglieder aus politischen Gründen überwacht oder verfolgt wurden oder andere überwacht und verfolgt haben, dann werden Familienbeziehungen manchmal echt kompliziert. Manche Verwandten entpuppen sich in solchen Zeiten als, ich will es mal so formulieren, schlechte Menschen.

Wie geht man nun damit um?

  • Bricht man die Beziehung zu den “schlechten Menschen” ab?
  • Lädt man sie zu einer Beerdigung ein? Vielleicht nur zur Beerdigung, nicht aber zum Treffen danach?
  • Versucht man einen Dialog, der in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit vermutlich nicht zu einer Verhaltensänderung führt?

Im konkreten Fall haben wir das lösen können, aber wie gesagt. Ich bemerke immer öfter solche Probleme.

  • Hattet ihr das auch mal?
  • Wie war das bei euch?

Mauern, Pflanzen, Katzenscheisse, Frühling und Wochenende

So romantisch ...

Die ganze Woche, einschliesslich Samstag, habe ich vor dem Bildschirm gesessen und gearbeitet. Das ist nicht gut für meine Gesundheit (sagt meine Frau).
In Fitou scheint die Sonne aus allen Knopflöchern und so schickte mich die Liebste zur Mauer um Efeu/Hecke/Baum/Grünzeug zu schneiden. Es geht um eine vier Meter hohe und 5 6 m lange Mauer, die von beiden Seiten völlig zugewachsen ist.
Hach wie romantisch.
Diese Mauer ist ein Teil der noch zu bauenden “Garage” (wäre übrigens ein toller Platz für den Morgan 😉 ) und wenn wir die Pflanzen nicht entfernen, stürzt die Mauer vermutlich ein. In den letzten Wochen hatte Tine schon drei Hänger voll Äste geschnitten – jetzt war ich dran … Continue reading “Mauern, Pflanzen, Katzenscheisse, Frühling und Wochenende”

Neues aus Fitou!

Illumination

Seite einer Woche bin ich wieder in Fitou.

Die News aus der grossen, weiten Welt erscheinen noch immer im Minutentakt als Push Nachrichten auf meinem Telefon. Hier im Dorf ist es eher ruhig. In der letzten Woche war es sehr windig (Tramontana). Wenn der Wind weht, sind die Dorfstrassen leer.  Es ist nicht kalt, die Temperaturen liegen mittags so zwischen 10 und 15 Grad, und wenn die Sonne scheint, dann prickelt es schon wieder schön auf der Haut. Die ersten Mandelbäume blühen und das Unkraut wächst leider auch sehr gut.

Recyclinghof

Fitou wechselte vor ein paar Jahren von einer “Samtgemeinde” in eine andere. Das Interessante an diesem Schritt ist die Tatsache, dass die neue “Samtgemeinde” in einem anderen Department liegt (Pyrénées- Orientales), Fitou aber weiterhin zum Department Aude gehört. Bisher änderte sich nichts Wesentliches für uns. Letzte Woche zeigte uns der Diensthabende auf der Déchèterie (Recyclinghof) allerdings ein offizielles Schreiben. Continue reading “Neues aus Fitou!”