Mein #schubsdevice in der harten Realität

Nach der Anschaffung des iPadPro in der letzten Woche hatte ich am gleichen Abend ein absolutes Erfolgserlebnis. Die Aufgabe war per SFTP ein Zip Archiv von einem Server zu laden, auszupacken und einen bestimmten Ordner an eine andere Stelle wieder hochzuladen.

Ich habe mir dazu die App Transmit gekauft und dann so was von elegant die Ordner per Fingerwisch hochgeladen. Danach hätte ich vermutlich einen Vertrag für jede denkbare IT-technische Aufgabe bekommen, wenn ich nur gewollt hätte. Es war ein ganz grosser Auftritt ;).

Diesen Blogeintrag schreibe ich in der WordPress App und ich komme mir sehr unfähig vor. Das Tippen mit der Deckeltastatur klappt gut (sie ist allerdings nicht beleuchtet). Wenn ich etwas markieren will, sucht der Arm immer nach der Maus. Ich muss aber auf dem Bildschirm tippen oder den Stift nehmen. Nach etwas Übung ist es mir gelungen einen Split Mode mit der WordPress App auf der linken Seite und dem Safari Browser auf der rechten Seite hinzubekommen. Wenn ich Screenshots mache, kann ich die sehr elegant hier einfügen und vorher darauf schreiben (das ist echt gut!). Beim hochladen weiss ich aber nicht wie gross der Screenshot ist. Ich habe large gewählt, konnte aber nicht herausfinden, wie gross das Bild nun wirklich ist. Eine Website soll ja schnell laden … aber vielleicht sind diese Gedanken auch eher von gestern, denn WordPress kann das Bild ja auch kleinrechnen … irgendwie … vielleicht sogar automatisch … mal sehen. Beim Schreiben tauchen am unteren Bildrand drei Buttons mit möglichen Schreibweisen auf. Das ist sehr gut. Dieser untere Rand sieht aus wie die Touchbar am MacBookPro und man kann sie auch so benutzen.

Touch, Wisch und Stift ist doch sehr anders verglichen mit Desktop, Maus und Tastatur. Was mir aber schon sehr gut gefällt ist das Arbeiten mit iPhone und iPad. Dadurch das sie beide iOS haben, kann ich sie weitgehend gleich „möblieren“. Das iPhone ist gewissermassen die Miniaturversion in der Hosentasche und das iPadPro das Ding zum Arbeiten. Wenn ich das iPad in die Hand nehme, klappe ich den Deckel auf und halte es meist hochkant. Es ist so unglaublich „fluffig“ zu bedienen und man kann herrlich Nachrichten lesen. Fotos auf Flickr durchblättern wird zum Genuss. Auch die Mail App ist echt gut! Wenn man an der richtigen Stelle wischt, erscheint diese Übersicht.

Dabei habe ich festgestellt, dass ich ja Musik auf iTunes habe (500 alte CD‘s) und das ich das mal hören könnte. Das Gerät hat echt gut Lautsprecher.

Soweit – so gut.

Dann war Montag morgen. Eine Woche Arbeit auf dem Bau völlig ohne Computer und vorher schnell etwas erledigen.
Aufgabe: Letsencrypt Zertifikate auf dem Server erneuern, einen Virtual Host im Apache umbauen, ein paar Kleinigkeiten auf der Konsole, hin und herkopieren von Dateien. Als SSH Client habe ich Prompt. Das funktioniert auch gut, ist aber doch gewöhnungsbedürftig und dauert länger. Ich habe es nicht geschafft (in der Hektik), mehrere Shellfenster nebeneinander aufzumachen und bin dann zum Laptop mit Bildschirm gewechselt, weil das einfach schneller ging. Irgendwie geht es aber bestimmt auch am Gerät. Ich muss nur herausbekommen wie 🙂

Dass das mit dem Blogeintrag hier hinhaut, finde ich schon mal gut. Die WordPress App ist einmal abgestürzt beim Bild einfügen. Nach dem Neustart der App waren keine Daten verschwunden (sehr gut).

Das Gerät ist besser als ich dachte!

Es kann, glaube ich, prinzipiell alles was ich brauche. Und was es nicht kann, brauche ich vermutlich nicht 🙂

Ich muss allerdings echt umdenken und das ist schwerer als ich dachte!

One Reply to “Mein #schubsdevice in der harten Realität”

Leave a Reply