Erstmal ein paar Nachträge zu gestern.

  1. Die Content Planner Session ist erst morgen – There should be a better /admin/content! Improve your content management with Content Planner.
  2. Ich habe eine wichtige Session, die ich gestern gesehen habe, vergessen, nämlich Preston So mit dem Thema Decentralized Drupal: The decoupled Drupal endgame. Es ging darin um das “alte” offene Web, das viele Entwickler von heute nicht mehr kennen, das momentane “dark age” des “broken webs”und welche Rolle Drupal in einem neuen, dezentralen Ansatz spielen könnte.
Decentralized Webe
Decentralized Web

Wichtiges Thema, es lohnt sich das Video anzuschauen wenn es verfügbar ist (Hier sind die Slides ).

Heute morgen war es früh. Ich wollte die Prenote  vor der Keynote sehen und die startete bereits um 8:15. Als ich ich den Raum kam, sah ich singende Menschen 🙂

DriesNote

Danach gab es die Keynote von Dries. Er stellte die Drupal Initiativen vor, zeigte die neuen Features von Drupal 8.6, die Strategie dahinter und die Roadmap. Hörte sich alles vernünftig und auf dem “richtigen Weg” an. Das Video ist noch nicht online.

Sein letzter Blog Post fasst “die Zukunft” ganz gut zusammen https://dri.es/drupal-7-8-and-9

Sehr schön war der Applaus für das Team von Freiwilligen, das diese Konferenz “einfach so” organisiert hat nachdem die “offizielle” DrupalCon von der Drupal Association gecancelt wurde. Die Drupal Europe durfte aus Lizenzgründen und um den Brand im Falle eines Misserfolgs nicht zu “beschädigen” nicht DrupalCon heissen.

Nächstes Jahr wird es aber wieder eine DrupalCon in Europe geben und sie wird in Amsterdam stattfinden. Organisiert wird das von der Firma Kuoni in Zusammenarbeit mit der Drupal Association. Wenn die Veranstaltung gut funktioniert, ist die DrupalCon danach weltweit skalierbar (DrupalAsia, etc).

Danach wurde das Gruppenfoto aufgenommen. Es waren schon recht viele Teilnehmer. Wieviel, weiss ich noch nicht.

Je länger so eine Konferenz dauert, desto öfter kommt man mit anderen Teilnehmern ins Erzählen und verpasst dann Sessions. So auch nach dem Gruppenfoto. Caren fragte mich, ob ich nicht mal ein Buch oder ein paar Videos über Decoupled Drupal machen wolle. Ich sagte ihr, das ich dass auch gerade lerne, und keine Zeit habe, und überhaupt … aber es ist doch ein echter Bedarf für dieses Thema vorhanden.

In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, wie man denn nun seine Arbeit und seine Workflows überhaupt organisiert, daher ->

The Way We Work: Culture, Communication, and Containers

Eine Session über DDEV und den Versuch Kommunikation zu organisieren, damit man mehr Zeit hat Dinge zu tun, die man gern macht (Fahrrad fahren, wandern).

Lösung ist ein Spreadsheet nach der Objectives and Key Result Methode, das mit vielen Datenquellen verbunden ist und dann immer den aktuellen Stand der Entwicklungen übersichtlich anzeigt … hm …

Zum Thema Automatisierung gab es noch den durchaus richtigen Tip: wenn man etwas mehrmals macht (Drupal Updates beispielsweise), solle man sich die Schritte aufschreiben. Dann weiss man beim nächsten Mal, was man tun muss und hat eine Basis zum automatisieren … hm …

Versteht mich nicht falsch, ich meine, ja … so eine Dokumentation ist richtig und wichtig und irgendwie kriegt man das vielleicht auch mal automatisch aber ich zucke immer immer öfter zusammen, wenn ich so gesammelte Befehle sehe, die dann automatisch ausgeführt werden. Dieser ganze DevOps “Kram” ist schon cool wenn er denn funktioniert … aber bis man das so weit hat ….  🙂

Die Session war trotz meiner Vorurteile lehrreich und DDEV sieht interessant aus.

Using React with Drupal- Basics. Building a decoupled web app – Step by step.

Dieser Workshop war richtig gut, super vorbereitet und gut nachvollziehbar! Danach habe ich mich lange mit vielen Leuten über das Thema unterhalten.

Als letzte Session habe ich an der Vereinsversammlung vom Drupal Verein Deutschland teilgenommen. Und wie das bei Vereinen so ist, bin ich anschliessend mit ein paar Leuten im Biergarten gelandet und habe viel Drupal Gossip von unterschiedlichen Seiten gehört – war gut. Ausserdem habe ich noch  [oh menno, jetzt habe ich wieder den Namen vergessen] kennengelernt. Er ist 55 Jahre alt, die Firma, bei der er angestellt war, wurde nach 19 Jahren “aufgelöst”. Bald ist er arbeitslos und startet jetzt eine Karriere mit Drupal – Wow! Ich wünsche alles Gute.

 

 

 

 

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