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Fast Fashion und die wahren Kosten

Ich habe gerade den Film The True Cost gesehen.

Es geht um die globale Modeindustrie, es geht um ArbeiterInnen, um Fabriken in Bangladesh, um Fast Fashion Firmen wie H&M, Zara, Primark, Forever21, um Saatproduzenten wie Monsanto und die üblichen Verdächtigen.

Es werden auch Hoffnungsschimmer gezeigt, wie beispielsweise eine Farmerin aus Texas, die nach dem Krebstod Ihres Mannes, verursacht durch Düngemittel, ihre Baumwolle biologisch anbaut oder die Designerin, die versucht ihre Mode im “fair-trade” Stil herzustellen.

Ich weiss das alles, ich habe in den letzten 40 Jahren mehr oder weniger täglich erlebt, was Konsumgesellschaft bedeutet. Ich habe in diesen 40 Jahren mein Leben im Hinblick auf Konsum ziemlich verändert. Ich sehe mich gerade im Falle von Fast Fashion auch nicht so als Problem, da ich keine Fast Fashion kaufe, aber ich habe dieses System, das auf dem unendlichen, exponentiell zu steigernden Verbrauch endlicher Ressourcen basiert, so satt.

Die Menschen kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, bezahlen mit Geld, das sie nicht haben um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen.

Die Umwelt ist kaputt, die Menschen werden ärmer und gegeneinander ausgespielt, einige wenige werden reicher, durch unseren Konsum.

Ich hatte gerade eine längere Diskussion nach dem Film mit Christine über das Thema, was wir tun können. Letztlich bleiben nur zwei wichtige Dinge:

  • wir müssen unser Verhalten ändern
  • wir müssen auf die Verhältnisse hinweisen, damit noch mehr Leute ihr Verhalten ändern

So, und jetzt guckt bitte diesen Film, entweder für 3,99 US$ auf dieser Website http://truecostmovie.com/ oder von anderen Anbietern.¶

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Das Meer in mir

Der Film behandelt die Lebensgeschichte Ramón Sampedro. Er hatte im Alter von 25 Jahren einem Badeunfall und liegt seit 27 Jahren im Bett, weil er seitdem vom Hals abwärts gelähmt ist (Tetraplegie). Er will sterben, doch er kann sich nicht umbringen (weil gelähmt). Die Story ist authentisch.

Der Film ist einfach nur gut! Nicht abschrecken lassen durch das “harte” Thema.

  • Tolle Story (Sterbehilfe)
  • Intelligente, charmante, teilweise lustige, nachdenkliche Dialoge
  • geniale Schauspieler
    Javier Bardem – Ramón Sampedro
    Belén Rueda – Julia
    Mabel Rivera – Manuela
  • super Bilder (Meer, Strand, Spanische Landschaft – Galizien)
  • coole Kamerafahrten wenn Ramón sich wegträumt (“Ich fliege ans Meer und gehe spazieren”)
  • Irgendwie auch ein “Happy End”

Mehr Beschreibung hier.