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China Teil 5 – Shanghai

Nächste Station in China ist Shanghai. Von Xi’an aus ist das eine Strecke von gut 1.300 km. Mit dem Zug dauert die Reise knapp sieben Stunden. Shanghai ist eine der grössten Städte der Welt, nach Tokyo und Delhi. Es hat etwa 24 Millionen Einwohner und eine Ausdehnung von 50km mal 50 km. Die Ausdehnung ist nur unwesentlich grösser wie Berlin. Wenn man mit dem Zug aus Westen kommt, sind die letzten 300km hinter Nanjing ein einziges Siedlungsgebiet (Changzhou, Wuxi, Suzhou). Der Zug fährt dort mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h etwa eine Stunde durch ein “Häusermeer” bis er dann in Shanghai hält. Auf diesem letzten Teil der Strecke gibt es wirklich alle Bauformen von Häusern, die man sich so vorstellen kann. Hin und wieder sieht man auch Statuen wie diese:

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China Teil 4 – Xi’an

Nächste Station in China ist Xi’an. Von hier stammt die Pasta, die Marco Polo nach Italien brachte (Biang Nudeln), es gibt viel Kalligraphie, eine sehr alte Pagode und in der Nähe der Stadt befindet sich das Mausoleum Qin Shihuangdis und dessen Terracotta Armee. Wir fahren von Peking aus mit dem Zug. Die Reise ist 1.100 km lang und dauert etwa 6 Stunden. Zum ersten Mal fahre ich in China mit dem Zug und ich bin mal wieder “beeindruckt”. Wir hatten die Zugtickets online gebucht und bezahlt und sollten sie uns nun an einem Bahnhof ausdrucken lassen.

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China Teil 3 – Die Mauer

Vermutlich hat jeder von euch schon mal von der chinesischen Mauer gehört. Sie ist viel grösser und viel älter als ich dachte. Mit dem Bau wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. begonnen. Die Mauer erstreckt sich über mehr als 21.000 Kilometer und umfasst 43.721 Einzelobjekte und Standorte. Auch hier spielt die Zahl 10.000, beziehungsweise das Zeichen wàn – 萬 / 万, wie schon in der verbotenen Stadt, eine Rolle. Es steht ausser für 10.000 auch für Unendlichkeit und im Falle der Mauer für eine unvorstellbar oder unendlich grosse Mauer. Hinsichtlich Volumen und Masse ist sie tatsächlich bis heute das grösste Bauwerk der Welt.

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Die Sache mit dem Fleisch

Um mich herum gibt es immer mehr Vegetarier und Veganer. Im Bekanntenkreis und in der Familie, Vorläufiger Höhepunkt war im Vorfeld meines Klassentreffens im August eine ideologisch geführte Diskussion, die zu Absagen und Auseinandersetzungen führte. Ich halte diese Entwicklung weg vom Fleisch für richtig, gerade in Bezug auf die Industrialisierung der Fleischproduktion. Nichtsdestotrotz mag ich manchmal gern Fleisch essen. Da mir nicht so recht klar war, wieviel Fleisch ich überhaupt esse, führten wir (die Liebste und ich), einen “Zettel” und haben von Januar 2019 – August 2019 aufgeschrieben, wieviel Fleisch wir so essen.

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China – Teil 2 – Verbotene Stadt

Hier geht es zu Teil 1.

Die verbotene Stadt ist “eine” Palastanlage in Peking. Sie wurde ab dem Jahr 1406 gebaut und zeitweise haben eine Million Sklaven und 100.000 Kunsthandwerker gleichzeitig daran gearbeitet. Bis ins Jahr 1911 wurde sie von den Kaisern der Ming und Qing Dynastie bewohnt. Die einfache Bevölkerung hatte keinen Zutritt, daher der Name.

Die Anlage ist wirklich GROSS und irgendwie perfekt. Auf einer Grundfläche von 720.000 m² befinden sich 890 Paläste mit 8.886 Räumen. Der Legende nach waren es früher 9,999.5 Räume. Symbolisch gesehen war die verbotene Stadt unendlich gross, denn nur der Himmel durfte etwas haben, das grösser als 10.000 ist.

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Eine Zeitreise ins Jahr 1984 und zurück

Ich liege in meinem Auto auf dem Campingplatz am Stadtbad in Wolfenbüttel. Mein Zelt konnte ich nicht aufstellen, weil jetzt nur nur noch Wohnmobile erlaubt sind, also schlafe ich im Auto. Ich habe Kopfweh und sehe auf dem Telefon 45 neue Nachrichten in der WhatsApp Gruppe mit dem Namen ABI 1984. Ich schreibe mit verquollenen Augen … 

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Digitalisierung in Deutschland

Auf dem Chaos Computer Camp führte ich ein langes Gespräch mit einer Person, die sieht, wie ihre Mutter Probleme mit ihrem PC hat. Sie möchte ihr gern helfen, weiß aber nicht so richtig wie. Am liebsten würde sie einen neuen PC kaufen, den “schön” einrichten und ihr schenken. Die Mutter will das nicht, sie hat Angst, dass die Icons auf dem Desktop auf dem neuen PC anders angeordnet sind.

Jetzt sitze ich in einem ICE und lese ein Buch. Eine Schaffnerin (heißt das so?) kontrolliert Fahrkarten. Etwa die Hälfte der Fahrgäste hat die Tickets auf einen elektronischen Gerät. Die Schaffnerin hat ein Lesegerät für QR Codes in der Größe eines kleinen Laptops, also recht klobig und schwer. Sie ist sichtlich genervt über die virtuellen Tickets weil viele Fahrgäste ihr Gerät nicht bedienen können.

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Barcamp Schweiz 2019

Gestern war ich beim BarCamp in Zürich. Wir waren 51 Personen, von denen knapp die Hälfte das erste Mal dabei waren und das Konzept BarCamp nicht kannten. Jan Theofel hat das mal schön zusammengefasst.

Was ist ein BarCamp?

Das Barcamp Schweiz ist ein thematisch offenes BarCamp. 51 Menschen unterhalten sich über Themen, die sie interessieren.

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Es gibt hier Delfine, Thunfische … und Wale … und Albatrosse!

Als altes Landei finde ich so ein Meer super zum Baden, zum am Strand schlafen und den Wellen lauschen, abends aufs Meer gucken und solche Sachen. Ich bin auch schon mal mit einem Boot hier gefahren, aber das waren meistens kleine Touren. Vor ein paar Monaten war ich mal wieder in Collioure, einem schönen Dörfchen am Meer und habe dort einen riesigen gelben Katamaran im Hafen gesehen.

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Deutsch France Life

Plastikflaschen

Als ich klein war (Anfang der 70er Jahre) gab es in unserer Kleinstadt in Niedersachsen einem Getränkeabholmarkt. Wenn man ein Auto hatte, konnte man dort hinfahren und Wasser- und Bierkästen kaufen. Hatte man kein Auto konnte man sich Wasser- und Bierkästen liefern lassen. Ab einer gewissen Einkaufsmenge war die Lieferung kostenlos. Das Ganze war ein Pfandsystem. Die Flaschen waren aus Glas. Der Lieferservice brachte volle Flaschen und nahm die alten, leeren Flaschen mit. Die wurden gereinigt und wieder gefüllt. Ich habe dort später manchmal in den Ferien gearbeitet, weil die immer “billige” Arbeiter gesucht haben, die Getränkekisten beim Kunden aus- und einluden.