Mein Workout

Dach

Ich stehe ja Sport irgendwie skeptisch gegenüber. Wenn ich mich freiwillig bewege, dann eher um irgendeine Distanz zu überbrücken oder etwas zu bauen. “Reines” Fahrradfahren beispielsweise, ohne ein konkretes Ziel, fällt mir schwer. Zum Strand fahren, um mich dann dort in die Sonne zu legen oder in ein Büro fahren ist allerdings ok 🙂

Die letzten 10 Monate habe ich viel am Computer und kaum körperlich gearbeitet. Ich habe in dieser Zeit ein paar Kilo zugenommen und fühlte mich nicht besonders “frisch”. Ich bin zwar auch etwas Fahrrad gefahren, aber irgendwie brachte das nicht viel. Continue reading “Mein Workout”

Building a Central Bank – Part 1

Ethereum Wallet

Last week I asked if someone has an idea what Ethereum is about. Dick Olsson told me in a comment that it’s possible to create a kind of blockchain for our iron blogger project.

What I know so far is the wikipedia article about Ethereum, some content of the website of the Swiss foundation Ethereum.org and a few videos from 2014 (What is Ethereum?). I noticed that something existed called the DAO (Decentralized autonomous organization) and that there is a big hype about “the Ether” (Bitcoin may have more than doubled this year, but rival Ethereum is up 2,000 percent. Here’s why)

This is a screenshot from the ethereum website

Ethereum - You can build
Ethereum – You can build

A famous quote from The Threepenny Opera by Bertold Brecht comes into my mind when I read what you can build with Ethereum. Continue reading “Building a Central Bank – Part 1”

Positives Denken

Smiley

Letzte Woche hatte ich ja versprochen etwas über positives Denken zu schreiben, da die letzten Blogeinträge doch eher negative Themen hatten.

Ein kurzer Blick in die Wikipedia zum Thema “Positives Denken” sagt mir

Die Methode „Positives Denken“ zielt im Kern darauf ab, dass der Anwender durch konstante positive Beeinflussung seines bewussten Denkens in seinen Gedanken eine dauerhaft konstruktive und optimistische Grundhaltung erreicht und infolgedessen eine höhere Zufriedenheit und Lebensqualität erzielt  (Wikipedia).

Hm, mir war gar nicht klar, das es sich bei “Positivem Denken” um eine Methode handelt. Also etwas, das ich bewusst tue, um eine höhere Lebensqualität zu erreichen.
Nein, so meine ich das nicht und darum geht es mir auch gar nicht. Um mal auf die Sahne zu hauen: Ich bin sowas von konstruktiv und grundsätzlich optimistisch, das ich da so überhaupt keine Probleme habe.

Was mich eher umtreibt, ist der Weg, wie ich mich entwickle und wie sich meine Umwelt entwickelt (oder gerade eben nicht entwickelt). Continue reading “Positives Denken”

We Lost The War

National Security Agency, in Fort Meade, Maryland, 2013 CC BY-SA 2.0 via flickr/Trevor Paglen

Since 11 years I’m living in France. Since November 2015 France has a so called state of emergency (état d’urgence).

On 13 November 2015, …, due to expire after four extensions in 2017. As of 23 July 2016, almost 3,600 houses had been raided under the state of emergency, leading to more than 400 arrests, the seizure of more than 500 weapons including 40 war weapons, and four or five of these raids led to a terrorism-linked judicial investigation. Some Muslim rights groups criticized the raids as unfairly targeting French Muslims, especially those of North African descent, claiming that they are conducted with little concern for civil rights, and pointing out that only one terrorism-related investigation led to prosecution by August 2016. On 16 November 2016, President François Hollande and Prime Minister Manuel Valls announced that the state of emergency would be extended until the 2017 presidential elections, stating that the measure would be necessary to protect rallies and other events during the electoral campaign.

France is still in this state of emergency …

12 years ago (2005) I attended the CCC congress and saw this talk …

Continue reading “We Lost The War”

und hier so?

Auf der Mauer ...

… Sonne …
… Regen …
… Wind …
… blauer Himmel …
… arbeiten auf einem Dach …
… lecker Salat aus dem Garten essen (Erdbeeren gibt es auch, aber die mag Christine)
… schwitzen …
… müde sein …
… im Baumarkt schwere Dinge kaufen …
… fassungslos diese letzten Tage vor der Wahl in Frankreich beobachten …
… PC’s von Nachbarn zum laufen bringen und mit Wein und lecker Essen belohnt werden …
… Ausstellung in der ArtFabrik vorbereiten …
… Blogposts und E-Mails schreiben …
… gutes Gefühl haben etwas geschafft zu haben …

Alles gut, nur gerade wieder zu viel von allem Gutem (die Sache mit der Dosierung ist nicht einfach) 🙂

… und jetzt 24 Halogenlampen in der ArtFabrik durch LEDs ersetzen (weil heller) …

Die Weisheit der Binse

Hagen

Letzte Woche hatte ich ja so einen eher nachdenklichen Artikel gepostet (27 Jahre) und wir haben uns danach tatsächlich daran gemacht bis zum Jahr 2031 und darüber hinaus verschiedenen Szenarien durchzurechnen.

Die spannende Antwort auf die grundsätzliche Frage gleich mal vorweg.

Nein, ich will noch nicht mit dem Arbeiten aufhören um durch die Welt reisen zu können. Ich mache das anders!

Nun werde ich hier nicht unsere finanziellen Verhältnisse aufdröseln (übrigens auch ein gutes Beispiel dafür, warum man eine gewisse Form von Privatsphäre benötigt) aber mir sind auch ein paar Dinge aufgefallen, die mir vorher nicht sooo klar waren. Continue reading “Die Weisheit der Binse”

27 Jahre

Hagen

Wenn man älter wird (ich werde dieses Jahr 53), stellt sich die Frage, wie das jetzt so weitergeht mit dem Leben. Bisher lief alles ganz super, besonders die letzten 20 Jahre, aber es ist auch einfach sehr viel Zeit, die ich mit Dingen verbringe, die ich nur mache, um Geld zu verdienen.

Gesetzlich muss ich bis 67 arbeiten (also noch fluffige 14 Jahre) und erhalte dann eine vermutliche schmale Rente, da ich wenig in diese wunderbare Rentenkasse einbezahlt habe und eine Scheidung die Hälfte gekürzt hat.

Hier in Fitou höre ich von älteren Leuten öfter Aussagen wie diese: Continue reading “27 Jahre”

Schleifen wir ihn vor die Post

Erleuchtung

Als ich klein war, gab es einen Witz in Norddeutschland:

Zwei Polizeibeamte finden vor dem Gymnasium eine männliche Leiche. Beim Aufschreiben des Sachverhaltes fragt der Eine den Anderen.

Hey, wie schreibt man Gymnasium?
Hm … weiss ich auch nicht.
Komm, wir schleifen ihn vor die Post!”

Auf der einen Seite ist das natürlich clever, weil dann keiner den Fehler bemerkt. Auf der anderen Seite wird es dadurch erheblich schwerer den Fall aufzuklären.

Wenn es um Hausrestaurierungen, Serverkonfigurationen und Programmierung geht, muss ich oft an diesen Witz denken. Es ist völlig normal schlecht programmiertes/durchdachtes Zeug mit anderem schlecht programmierten/durchdachten Zeug schneller zu machen oder sogar “sicherer”. Versteht mich nicht falsch, ich bin gar nicht zynisch oder verzweifelt.

Ich meine so Dinge wie: Continue reading “Schleifen wir ihn vor die Post”