Wie baut man eigentlich “professionell” eine Drupal Website – drupal.org redesign

Mark Boulton wurde von der Drupal Association beauftragt einen Redesign von drupal.org vorzubereiten. Der Job ist vermutlich einer der härteren :-).

Auf der Drupal Konferenz in Szeged hat er seine Idee vorgestellt.

Nach 10 Iterationsschritten gibt es nun den 11. und letzten Schritt.

Ich habe die Diskussionen, soweit es meine Zeit zulies, interessiert beobachtet. Leider konnte ich nicht tiefer einsteigen. Das Redesign geht soweit, das wohl auch das Logo ausgetauscht wird. Ich bin tief beeindruckt von dem Prozess, der sich da vor meinen Augen abspielt. Ich kenne Drupal und Joomla! ein bischen “hinter den Kulissen” und weiß wie kompliziert Entscheidungsprozesse in Open Source Projekten ablaufen können. Ich sehe auch, wie Firmen “professionelle” Projekte abwickeln. Ich würde am liebsten ein Buch drüber schreiben 🙂 Continue reading “Wie baut man eigentlich “professionell” eine Drupal Website – drupal.org redesign”

Microsoft: Arbeiten wie im Bahnhofs-Café

Das diese Erkenntnis ausgerechnet von Microsoft aufgegriffen wird!

Microsoftprodukte erlebe ich täglich als Effektivitätsbremse und Sicherheitssimulation. Seit Jahren versucht die Firma aus der Office und Windows Abhängigkeit zu entkommen. Die Marketing Abteilung hat das schon lange verstanden, aber die Produkte unterstützen die von Microsoft plötzlich entdeckte Arbeitsweise (Arbeiten wie im Bahnhofs Café) nun wirklich nicht. Ich bin vielleicht etwas befangen, da ich gerade einen Tag damit verbracht habe, eine funktionierende Apache, PHP, MySQL Umgebung (mit mod_rewrite und sicher solls auch sein) auf einem Windows Server einzurichten.

Wichtig … bitte lesen und danach wiederkommen 🙂

http://www.heise.de/newsticker/Microsoft-Arbeiten-wie-im-Bahnhofs-Cafe–/meldung/120028

Die Kommentare auf diesen Artikel zeigen deutlich die Probleme bei solchen Umbrüchen. cocoate.com arbeitet seit Jahren “wie im Bahnhofs Cafe”. Mittlerweile haben wir auch ein “physisches” Büro, das wir hin und wieder mal sehen. Mein Mambobuch ist 2003 in Pariser Cafés entstanden und die anderen Bücher meist auch nicht in einem “Büro” und alle an unterschiedlichen Orten. Diese Art zu arbeiten ist nicht einfach und bedarf verdammt viel Verantwortung, Konzentration und Risiko – manchmal zuviel. Ich will es aber nicht wirklich anders haben. Ich wundere mich oft, warum die Menschen so gern mobile Produkte kaufen um sie dann mit Dockingstationen im Büro anzuschließen und anschließend zuhause zu syncen – zuhause 🙂 auch so ein Wort. Ich frage mich auch, warum nicht mehr Menschen “freier” arbeiten. Unterm Strich tut diese Arbeitesweise gut. Aber wenn Microsoft das jetzt thematisiert scheint sie ja langsam in der Realität anzukommen und wird mal wieder ernst mit einem Wandel.

Na toi, toi, toi, willkommen im Café und gleich nochmal das Buch hier lesen oder/und unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, damit nix in die Hose geht 🙂 )

Aldous Huxley – Schöne neue Welt

Nach der Kant Biografie und meiner Faszination für dessen Ideen bin ich mal 150 Jahre weiter gegangen und habe “Schöne neue Welt” von Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 gelesen. Kant hatte eine Idee vom “ewigem Frieden”, die mir auf den ersten Blick sehr logisch und vernünftig erschien. Kants Idee wurde allerdings in einer Zeit geboren, die noch sehr von Ständen und Religionen beherrscht wurde und vom Standpunkt der Aufklärung her geschrieben worden ist.

Aldous Huxleys versucht in seinem Roman “schöne neue Welt” einfach mal so eine Welt zu konstruieren und zu beschreiben. Inwieweit Herr Kant in Huxleys Gedanken eine Rolle gespielt hat, weiß ich nicht. Im Buch stellt Huxley die Aussagen der “schönen neuen Welt” denen von Shakespeare gegenüber.

Hier ein paar Eckpunkte der Schönen neuen Welt:

  • Statt Gott gibt es “Ford”. Die neue Zeitrechnung bezieht sich auf das Jahr der Erfindung des Fließbandes von Henry Ford. Der Roman spielt 600 Jahre nach Ford.
  • Es gibt keine Kriege mehr
  • Dank fortgeschrittener Medizin altert die Hülle des Menschen nicht mehr
  • Die Angst vor dem Tod wurde abgeschaft. Er ist ein natürlicher Teil des Lebens.
  • Eltern wurden abgeschafft und Nachkommen mehr oder weniger gezüchtet
  • Jeder ist glücklich
  • Jeder dient jedem und hat bis ins hohe Alter Sex (es gibt Sexualhormonkaugummis).
  • Wenn der Mensch unglücklich zu werden droht, erhält er sogenannte “Soma” Tabletten, die einen Glückszustand ohne Nebenwirkungen ermöglichen

naja, … und so weiter.

Das Buch wird heute, glaube ich, in jeder deutschen Schule gelesen (hoffentlich). Ich hatte es jedenfalls noch nie gelesen (Vermutlich war ich gerade nicht beim Unterricht 🙂 ).
Gerade nach den Ideen von Herrn Kant ist es schon ein wenig niederschmetternd, dieses Buch zu lesen. Aufklärung ist nicht wirklich gewollt in der “schönen neuen Welt”.

Im 17. Kapitel erklärt der “Boss” dieser Welt, der Weltaufsichtsrat Mustafa Mannesmann m Gespräch mit einem “Wilden” und zwei Einwohnern der Schönen neuen Welt, wie alles funktioniert. Hier ein kleiner Ausschnitt:

“Industrielle Zivilisation ist nur ohne Selbstverleugnung möglich. Selbstbefriedigung bis an die äußersten Grenzen, die Volksgesundheit und Volkswirtschaft gesetzt sind. Sonst stehen die Räder still! … Die Zivilisation hat nicht den geringsten Bedarf an Edelmut oder Heldentum. Derlei Dinge sind Merkmale politischer Untüchtigkeit. In einer wohlgeordneten Gesellschaft wie der unseren findet niemand Gelegenheit zu Edelmut und Heldentum. Solche Gelegenheiten ergeben sich nur in ganz ungefestigten Verhältnissen. Wo es Kriege gibt, Gewissenskonflikte, Versuchungen, denen man widerstehen, und Liebe, die man erkämpfen oder verteidigen muß – dort haben Heldentum und Edelmut selbstverständlich einen gewissen Sinn. Aber heutztage gibt es keine Kriege mehr. Mit größter Sorgfalt verhindern wir, das ein Mensch den anderen zu sehr liebt. Und so etwas wie Gewissenskonflikte gibt es auch nicht: Man wird so genormt, daß man nichts anderen tun kann, als was man tun soll. Und was man tun soll ist im Allgemeinen so angenehm und gewährt den natürlichen Trieben soviel Spielraum, daß es auch keine Versuchungen mehr gibt. Sollte sich durch einen unglücklichen Zufall wirklich einmal etwas Unangenehmes ereignen, nun denn, dann gibt es Soma, um sich von der Wirklichkeit zu beurlauben.”

Ich das Buch gelesen auf einer Reise mit Bahn, Zug und PKW in Narbonne, Genf, Bern, Luzern, Zürich, Berlin, Braunschweig, Frankfurt. An allen Punkten habe ich Parallelen zum Buch gefunden. Automatische Treppen, Türen, Trams, Fahrkarten-, Ticket- und Hoteleincheckautomaten. Gadgettragende “glückliche” Menschen die den Werbetafeln die überall in atemberaubender Größe hängen sehr gleichen. Und die meisten scheinen glücklich zu sein. Neben mir schreibt gerade ein vollständig von der Firma Apple ausgerüsteter extrem wichtiger Mensch an einer seiner “Keynote” Presentation über Visions, Missions, etc …
Ich muß schon sagen.
Viel fehlt nicht mehr zur “schönen neuen Welt”.

 

Aber wo kriegen die alle Ihr Soma her?

Airport Zürich2008-11 Meilenwerk Berlin

Immanuel Kant – Biographie

Warum lese ich 636 Seiten über Immanuel Kant? Eigentlich ganz einfach. Ich habe in mal ein paar Jahre in einer Kantstraße gewohnt und wollte immer wissen, was das eigentlich für einer war. Bei unserem Büchergroßeinkauf im Juli habe ich dann auch diese Biografie gefunden. Das Lesen war ganz schön hart! Aber der Mann hat was! Und besonders seine Ideen!
Vielleicht zunächst nur die bekannten Highlights:

  • Der Kategorische Imperativ:
    „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
  • Kants Antwort auf die Frage “Was ist Aufklärung?”
    „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude [wage es verständig zu sein]! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ (Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? Berlinische Monatsschrift, 1784,2, S. 481–494)
    … Das muß man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen …. 1784 !!!
  • Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf:
    „Denn wenn das Glück es so fügt: daß ein mächtiges und aufgeklärtes Volk sich zu einer Republik (die ihrer Natur nach zum ewigen Frieden geneigt sein muß) bilden kann, so gibt diese einen Mittelpunkt der föderativen Vereinigung für andere Staaten ab, um sich an sie anzuschließen und so den Freiheitszustand der Staaten gemäß der Idee des Völkerrecht zu sichern und sich durch mehrere Verbindungen dieser Art nach und nach immer weiter auszubreiten.“
  • usw …

Mir war nicht klar, welche Sprengkraft in diesen Überlegungen damals lag (und heute liegt). Ich habe sechs Wochen für das Buch gebraucht. Bin oft beim Lesen eingeschlafen aber es hat mich nicht losgelassen. Dem Autor gelingt eine gute Mischung aus Kants Biografie und Kants Werk. Das machte es mir leichter, den teilweise für mich “komplexen” Gedanken zu folgen. Manches habe ich dreimal gelesen. Ob ich es verstanden habe, weiß ich nicht. Aber es hat einen Klick in meinem Kopf bewirkt … and arbeitet gewissermaßen im Hintergrund weiter 🙂

Nur mal so am Rande:

  • Die Kritik der reinen Vernunft wurde 1827 vom Vatikan auf das Verzeichnis verbotener Bücher gesetzt.

  • In Tokio im Tempel der Philosophen hängt seit über 100 Jahren ein Bild mit dem Titel Die vier Weltweisen mit der Darstellung von Buddha, Konfuzius, Sokrates und Kant.

  • Das am 1864 in Königsberg enthüllte und 1945 von den Russen verschleppte Standbild von Kant wurde auf Initiative von Marion Gräfin Dönhoff nachgegossen und 1992 wieder aufgestellt.

Gebrauchsanweisung für die Schweiz

Das Buch habe ich in der Schweiz geschenkt bekommen. Ich weiß nicht, ob es ein Wink mit dem Zaunpfahl war oder einfach nur eine Hilfestellung :-). Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut und eifrig gelesen. Als ein aus der norddeutschen Tiefebene stammender Niedersachse ist die Schweiz so ziemlich das Gegenteil von allem, was ich kenne. Aber ich lerne gerade – die Schweiz ist schon aufregend um nicht zu sagen – irgendwie cool!

Aber zurück zum Buch – hier eine “offizielle Kurzbeschreibung”:

Sie glauben die Schweiz zu kennen? Sie waren oft dort, lieben Käsefondue, Raclette und den Säntis? Sie wissen nichts. Erst jetzt, mit diesem Buch, öffnen sich die Abgründe der Bilderbuchheimat von Wilhelm Tell, wird Ihnen ein Leitfaden für die Schweizer Seele geboten.

Mit einem liebevollen Augenzwinkern und schonungsloser Freude am Detail erzählt Thomas Küng, wie das viersprachige Alpengärtlein zwischen Bankverein und Toblerone wirklich funktioniert.

Dem sind nur ein paar mir vorher völlig unbekannte Worte zum “neugierig machen” hinzuzufügen:

Kennen Sie:

  1. Hornussen?
  2. Jass?
  3. Schwingen?

Und ein Bild muß es auch noch geben. Diesen Zettel fand ich morgens an meinem Auto, ungeachtete des französisches Nummernschilds.

Und eine dicke fette Toblerone habe ich auch mitgenommen. Und ich weiß jetzt natürlich: seit dem Verkauf an Kraft ist das nichts wirklich Schweizerisches mehr. Aber zu Sprüngli mit den Luxemburgerlis wars dann doch zu weit.

Und nächste Woche geht es wieder in die Schweiz. Ein Joomla! Workshop in der Bern im Veteidigungsministerium – any questions? 🙂

Es sieht dort übrigens wirklich so aus, wie ich mir das immer beim Spielen mit meiner Modelleisenbahn vorgestellt habe!

Zofingen

Das Meer in mir

Der Film behandelt die Lebensgeschichte Ramón Sampedro. Er hatte im Alter von 25 Jahren einem Badeunfall und liegt seit 27 Jahren im Bett, weil er seitdem vom Hals abwärts gelähmt ist (Tetraplegie). Er will sterben, doch er kann sich nicht umbringen (weil gelähmt). Die Story ist authentisch.

Der Film ist einfach nur gut! Nicht abschrecken lassen durch das “harte” Thema.

  • Tolle Story (Sterbehilfe)
  • Intelligente, charmante, teilweise lustige, nachdenkliche Dialoge
  • geniale Schauspieler
    Javier Bardem – Ramón Sampedro
    Belén Rueda – Julia
    Mabel Rivera – Manuela
  • super Bilder (Meer, Strand, Spanische Landschaft – Galizien)
  • coole Kamerafahrten wenn Ramón sich wegträumt (“Ich fliege ans Meer und gehe spazieren”)
  • Irgendwie auch ein “Happy End”

Mehr Beschreibung hier.

Session – Installation Profiles

Nachdem ich mich jetzt ziemlich (viel zu) lange mit dem Thema Installationsprofile mit Drupal beschäftigt habe, habe ich beschlossen, eine Session in Washington über das Thema zu geben.

Installation Profiles

Mal sehen, ob sich jemand für das Thema interessiert.

Falls ihr auch da seid oder euch ein bestimmtes Detail zum Thema Installationsprofile interessiert, schreibt mal einen Kommentar.

Joomla! Kurs in Burgdorf/Schweiz

Heute war Joomla! Kurs im Hotel Berchtold in Burgdorf in der Schweiz. Dank der aktiven Mithilfe von Roger Perren von JoomlaNews.ch (siehe auch sein Bericht vom Tage) konnten wir uns einen ganzen Tag ein aktuelles Bild über die Möglichkeiten von Joomla! machen.

Am Vormittag haben wir dank dem cocoate playground ziemlich schnell auf allen PC die Umgebung zum Laufen bekommen und konnten uns mit der Basis von Joomla! beschäftigen.

Am Nachmittag habe ich einen Überblick über Template- und Komponentenentwicklung gegeben.

Die Themen gehen einem bei Joomla! wirklich nicht aus 🙂

Thomas Mann – Der Zauberberg

Manchmal fahre ich lange Zeit Auto und höre dabei Hörbücher. Auf meiner Tour in die Schweiz war das der Zauberberg von Thomas Mann.

Warum der Zauberberg?

Ich habe neulich ein Flugzeug verpaßt, mußte anders buchen und hatte auf dem Flughafen von Palma de Mallorca einen längeren Aufenthalt. Der erste und vorerst letzte auf Mallorca. Alle Klischees stimmen. Es waren Herbstferien in Nordeuropa und es sieht auch auf dem Flughafen so aus, wie ich mir das in meinen schönsten Vorurteilen so vorstelle (Bierbuden, Menschengruppen mit gleichen T-Shirts “Kegelverein Freiburg”, laute Menschen, Pommes Geruch, etc). In meiner Verzweiflung habe ich mir eine Zeitung gekauft, in der u.a. von einem Hotel in Zürich (Dolder) die Rede war, das gerade wieder eröffnet hat. ( Es liegt hoch, über dem See und dem Nebel und Lord Norman Foster, ja – der mit der Reichstagskuppel war Architekt. Da mußte ich dran denken … da war doch mal was … Davos … Thomas Mann …

Worum geht es überhaupt?

Der Roman handelt von einem jungen Mann, Hans Castorp, der während eines mehrjährigen Aufenthalts in einem Sanatorium (besagter Zauberberg) Menschen trifft, die ihn mit Politik, Philosophie, Liebe, Krankheit und Tod konfrontieren. Das volle Programm halt …

Was hats gebracht?

Der Roman ist einfach toll, besonders die Beschreibungen, bzw. die Dialoge der vielen unterschiedlichen Charaktere und deren meinungen und Ansichten. Ich “mußte” das Buch mal im Deutschunterrricht lesen (so Ende der siebziger) und fand es ganz fürchterlich (lag vermutlich an der wirren Vermittlung des Stoffs damals 🙂 ). Jetzt überlege ich mir, ob das Buch nochmal lese. Thomas Mann ist schon ganz schön genial. 

Wie ist das mit Hörbuch?

Eigentlich super. Ich fahre eh nur 110 km/h und in Frankreich ist nicht viel los auf den Autobahnen (nur um Lyon auf dem Weg nach Norden). Außer beim Autofahren würde ich allerdings lieber lesen.

Mamma Mia – Der Film

Und dann war da noch Abba. Als die Band 1972 gegründet wurde, war ich 8 Jahre alt. 10 Jahre später, 1982, war ich 18 Jahre alt, als die Ära Abba zuende ging. Es begann eine neue Zeit mit Michael Jackson und Madonna (siehe Videos weiter unten). Aber zurück zum Film.

Story: Donna lebt mit ihrer Tochter in ihrem eigenen Hotel auf einer griechischen Insel. Sie verheimlicht ihrer Tochter, wer ihr Vater ist. Als ihre Tochter heiraten will, lädt die Tochter drei Männer ein, die als Vater in Frage kommen könnten (Sie hat heimlich das Tagebuch ihrer Mutter gelesen). Dann kommen anderthalb Stunden Verwirrungen und am Ende heiratet Donna (Meryll Streep) ihren Sam (Pierce Brosnan).

Pierce Brosnan und Meryll Streep sind schonmal ein guter Start.

Gedreht wurde an den wirklich “puscheligsten” Orten, die man sich so vorstellen kann. Sommer, Sonne, heile Welt mit Happy End und Musik von Abba. Die Schauspieler singen selbst und die Texte sind manchmal etwas verändert. Der Film ist sehr simpel gestrickt aber gerade auch deswegen einfach schön *dahinschmelz*

Wer noch zögert … hier ist der Trailer:

Mamma Mia – Trailer

Christine Baransky und Julie Walter kannte ich bisher nicht. Sie spielen die Freundinnen von Donna und sind richtig gut! (Leider gibt es die Filmausschitte nicht auf youtube).

Die Gruppe Abba ist übrigens nie wieder gemeinsam aufgetreten. Sie haben Ende der 90er Jahre ein Angebot für eine Welttournee in 100 Städten für 1.000.000.000 $ (1 Milliarde) abgelehnt !

Als der Film in Stockholm im Juli 2008 uraufgeführt wurde, waren alle vier Abba-Mitglieder das erste Mal seit 1986 gemeinsam zu sehen. Sie sind heute alle über 60 Jahre alt.

Hier ein irgendwie süßer schwedischer Fernsehbericht über die Premiere:

Nochmal kurz zurück zu dieser Stimmung in den siebziger Jahren. Abba war damals richtig neu, frisch, anders, creativ …
Madonna arrangierte ein Lied von Abba im Jahre 2005 um.
Das Original hieß Gimme Gimme und klang damals ziemlich aufregend!
Heute wirkt es eher naiv und putzig:

ABBA – Gimme Gimme

Hung Up von Madonna klang im Jahre 2005 ziemlich aufregend und machte Sie endgültig zu einer “Pop-Ikone”. Mal sehen was 2035 aus dem Lied gemacht wird 🙂

Madonna – Hung Up 2005 (handgestricktes Mashup)