Marion Dönhoff: Ein widerständiges Leben – Alice Schwarzer

Das Buch ist eine Biografie von Marion Döhnhoff (Gräfin Döhnhoff), geschrieben von Alice Schwarzer.

Ich kenne Alice Schwarzer von früher (70,80er Jahre) als Feindbild vieler Leute, die 10-20 Jahre älter waren als ich. Ich fand ihre Ansichten und ihr Auftreten manchmal etwas weltfremd aber irgendwie ist/war sie ein Typ, also jemand, den ich ernst nahm/nehme.

Marion Döhnhoff kam in meinem Leben eher nicht vor. 1968 war ich noch ein Kind (Frau Dönhoff war damals schon 59 Jahre alt). Die Wochenzeitung Die Zeit ist mir erst aufgefallen nach der Ära Helmut Schmidt. Der Name Dönhoff geisterte allerdings oft durch die Medien und für mich war Sie so etwas wie eine alte weise und gute Frau. Hier ein paar über Frau Döhnhoff – Wikipedia: Marion Gräfin Dönhoff

Das Alice Schwarzer eine Biographie über sie schreibt, finde ich gut. Immerhin sind sie beide außergewöhnliche Frauen und beide haben eine recht spezielle Geschichte.
Die Geschichte von Marion Dönhoff umfasst zwei Weltkriege, die Arbeit im Widerstand gegen das Naziregime und eine atemberaubende Nachkriegskarriere. Sie gilt als eine der wichtigsten Journalistinnen der bundesdeutschen Nachkriegszeit.

Was gefällt mir gut am Buch?

Alice Schwarzer schreibt wie eine Reportage. Sie achtet auf die Umgebung von Frau Dönhoff und hört zu. Sie beschreibt auch ihre eigene Situation während der Gespräche für das Buch. Wie schon bei dem Buch Gestatten: Elite von Julia Freidrichs, gefällt mir dieser Schreibansatz gut. Schwarzer fügt viele Originalzitate von Marion Dönhoff in den Text ein und am Ende des Buches gibt es ausgewählte Artikel von ihr aus Der Zeit, die bei mir durchweg "Gänsehaut feeling" erzeugt haben.

Tolle Frau(en)!

Ein paar Zitate aus dem Buch

Ihr Leben lang wird sie [Marion Dönhoff] auch das für Autodidakten so typische Grundmuster beibehalten: diese ewige Unruhe, zu wenig zu wissen; diesen unstillbaren Hunger, dazuzulernen; diese unverformte Frische des Zugriffs, Im Denken, wie im Schreiben.

zu Ihrem Großvater:

Am bewegten 8. März 1848 hat er gerade den Vorsitz in der Paulskirche und beschließt – ohne Autorisierung aus Berlin – die Aufhebung der Pressezensur und Proklamation des Verfassungsrechts sowie ein Bundespressegesetz. Am Tag darauf drückt er den preußischen Adler samt Schwarz-Rot-Gold als nationales deutsches Symbol durch und fordert – ganz wie die Enkelin über hundert Jahre später -, "den Bundestag wenigstens temporär nach Berlin zu verlegen".

in einem Interview (1996) mit Alice Schwarzer

Alles ist konzentriert auf Wirtschaft, aufs Produzieren, Exportieren, Konsumieren. Alles andere ist an die Peripherie gedrängt: alles Humane, die Kunst, Ethik. … Wenn es so weitergeht, wenn diese Rationalisierung, die totale Versachlichung noch weiter zunimmt, dann wird die Verrohung keine Grenzen mehr haben.

Es gibt auch Hoffnung. … Die Menschen sind eben unstet – auch in der Politik gibt es Moden, genau wie bei den Röcken, die mal kurz und mal lang sind. Eines Tages hängt den Menschen plötzlich das Bisherige zum Hals heraus, und dann sagen sie: So, davon haben wir jetzt genug! Jetzt wollen wir die Dichter ehren, schöne Musik hören und weniger arbeiten.

Dankrede zum Erasmus-Preis für DIE ZEIT, 21.9.1979

Die Deutschen vertrauen gern darauf, der Staat werde die Grundrechte des Bürgers schon verteidigen, aber auf die Idee, daß die Bürger unter Umständen die Grundrechte auch gegen den Statt verteidigen müssen, kommen sie gar nicht.

DIE ZEIT, 1.4.1994

… Seit der Aufklärung glauben viele Fortschrittsapostel, wenn der Mensch von allen lästigen Fesseln – kirchlichen, absolutistischen, konformistischen – befreit werde, würde die Gesellschaft ein Optimum an Freiheit genießen können. Aber so ist es nicht. Freiheit ohne Selbstbeschränkung zerstört sich selbst. Die Gesellschaft zerbröselt, wenn der einzelne ungehindert bestimmen kann, wieviel Freiheit er sich nehmen darf.

DrupalCamp, Copenhagen, Denmark

DrupalCamp Copenhagen

Die Veranstaltung findet im Rummet statt. Das ist ein Gebäude, in dem man einen Schreibtisch zum Arbeiten mieten kann. Morten gibt eine Einführung und es scheint als wäre ich mehr oder wenig im “Theming Himmel” angekommen :-)

Anwesend sind so etwa 70-80 Leute. 15% davon kommen wie ich aus dem Ausland und so beschließen die Dänen alle Präsentationen in englischer Sprache zu halten! – Danke!

Was habe ich gesehen?

sIFR (http://en.wikipedia.org/wiki/Sifr)

CCK + Views – Andreas Haugstrup

In dieser Live Vorführung baut Andreas eine online Zeitung

  • ein Inhaltytyp Artikel
  • Felder für Bereiche und den Lektor
  • Ein Inhaltstyp Galerie mit einem unbeschränkten image Feld
  • Eine Node Referenz auf die Galerie vom Artikel Inhaltstyp augehend
  • Ein View für die Frontpage
  • Ein View für ein Archiv

Super Vortrag!

Twitter DIY – Services mit REST & OAuth

Hugo Wetterberg zeigte ein interessantes System. Ein Twitter Client, den er mit Adobe Flex geschrieben hat kommuniziert mit dem Service-  (REST Server) und dem OAuth Authentifizierungsmodul mit einer Drupal Website.

REST Services sind besser als XMLPRC Services. Sie können besser mit Caching und Proxies ungehen, da sie unterschiedliche Request Methoden benutzen.

Der Client fragt die Drupal Website, ob es erlaubt ist mit seinem Schlüssel und seinem Passworf auf die Website zuzugreifen. Der Benutzer muß eingeloggt sein und kann dann die Rechte für den Client festlegen. Der Client erzeugt keine Session auf der Website. Er verbindet sich jedesmal über ein Token.

Den Quellcode findet man unter http://github.com/hugowetterberg

Als ich dort nachgesehen habe, habe ich übrigens dieses Modul gefunden – nodeformcols – Coole Idee!

Ubercart – Hagen Graf (ich :-) )

Ich habe den Leuten gezeigt, wie man mit der Acquia Distribution und dem Ubercart Shop Modul physikalische Artikel, Dateidownloads und Mitgliedschaften verkaufen kann.

Das Genesis Theme – Jeff Burnz

Jeff ist der Maintainer des Genesis Themes. He sprach über seinen Arbeit und die Ideen hinter diesem Theme.

http://drupal.org/project/genesis

Kollaborationstools – Todd Nienkerk

Todd ist der Gründer von four kitchens. Sie bauen große Drupal Websites, beispielsweise Zeitungen und Magazine. Momentan arbeiten sie für den Economist. In Dänemark habe Sie diese Website erstellt: information.dk.

Die Firma ist in Texas und alle Angestellten sind in einem Gebäude. Sie brauchen Kollaborationstools um mit ihren Kunden zu arbeiten. Sie arbeiten nach der SRUM Methode und haben jeden Tag ein 15 minütiges Treffen mit ihen Kunden.

Sie benutzen

  • Jira (bugtracking, ticketing),

    – mit SCRUM Punkten

    – keine Aufgabe hat gleiche Priorität wie eine andere Aufgabe

    – Kunden haben Zugang zu diesem System

  • Confluence (wiki)

    – Jedes Project bekommt seinen eigenen Space

    – Sie schreiben ihre Angebote gemeinsam in diesem Wiki, speichern alle Versionen und schicke die letzte Version als PDF an den Kunden.

  • Zimbra

    – E-Mail

    – Kalendar

    – Gemeinsame Adressbücher

    – kein Hosting von E-Mails

  • Remember the milk (25$/Jahr)

    – gemeinsame Tasklisten sind gut!

  • openfire (Jabberserver)
  • Skype (In den USA nicht so verbreitet wie in Europa)
  • Link Sharing: delicious
  • Terminvereinbarungen: doodle
  • Texteditor: etherpad.com
  • Versionssystem: bazaar, svn
  • ScreenSharing: Skype, dimdim – free up to 20 users
  • Handys: Blackberry

960 Grid System – Todd Nienkerk

CSS Frameworks bestehen normalerweise aus

  • einer Browser Reset Methode
  • Typography
  • Navigation
  • Druckstyles
  • Layout
  • Unterstützung für nicht Standardkonforme Browser

Sie haben normalerweise 12-16 Spalten, Regionen, Zwischenräume zwischen den Regionen (gutters) und ein wrapping div.

960.gs hat 940 nutzbare Pixel mit 12 (60px) oder 16 (40px) Spalten

Es gibt ein Drupal Theme mit dynamischen Spaltenbreiten http://drupal.org/project/ninesixty.

Die wichtigen Worte hier sind

  • auf der linken Seite: alpha –  prefixpush
  • auf der rechten Seite: omegasuffixpull

push und pull Klassen sind zur Lösung des Problems “Is eigentlich Inhalt in der linken Spalte?”?

Ein paar Demos kann ma hier sehen http://ninesixty.fkdemos.com/

Bibliothen Kopenhagen – Mikel

http://ding.signaldigital.dk/

Sie benutzen panels3 mit dem ctools Modul und ein selbstgeschriebene “relationship plugin”. Jede Bibliothek ist eine Panel Seite. In Panels gibt es jetzt die Möglichkeit von Kontexten. Das “relationsship plugin” haben sie geschrieben um aus dem URL die richtigen Parameter zu erhalten und an den Taskhandler weiterzugeben. Den Code dazu gibt es hier: http://github.com/kdb/ding/tree/master

HOIST – Andreas Haugstrup

http://hoistnow.com/ ist ein auf Drupal basierendes Kollaborationstool (Start ist im Juni 2009). Die Kunden können ihre eigenen Seiten mit einer einfachen Benutzeroberfläche erstellen. Es ist möglich ganze Applicationen zu bauen und diese wieder mit anderen Kunden zu teilen – Sie benutzen eine stark angepasste Version von “Simple CCK” (Drupal5) – cooles Projekt!

***

Vielen Dank an die dänische Drupal Community für das tolle Wochenende (wußtet ihr schon? … ‘the King of Denmark’ ist um ein Uhr nachts vor Erschöpfung eingeschlafen)

 

DrupalCamp, Copenhagen, Denmark

The venue is Rummet. It is an open office space, where you can rent a space for working. Morten gives an introduction and it seems that it will be a more or less theming heaven :-)
In the room are around 70-80 people. 15% of them are non danes, so they decided to speak english.

What I have seen?

sIFR (http://en.wikipedia.org/wiki/Sifr)

Mark Wubben involved in the development of sIFR talked about this technique.

CCK + Views – Andreas Haugstrup

In his session he was building a smalltown newspaper

  • a content type: article
  • fields for sections and editor
  • a gallery content type with an image field (unlimited)
  • a node refenrence filed from the article to the gallery
  • a view for the frontpage
  • a view for an archive

Great work

Twitter DIY – Services with REST & OAuth

Hugo Wetterberg showed an amazing system. A twitter client, made with Adobe Flex communicates via the Services module (REST server) and the OAuth authentication module with a drupal website.
REST Services are better than XMLPRC communication. They are working better with caching and proxies because of the use of different Request methods.
The client asked the Drupal website, wether he is allowed to acces (key, secret). The user must be logged in to set the rights for the client in a form. The client creates no session at the drupal website. It connects via a token.
All the sourcecode you can find at http://github.com/hugowetterberg
When I looked at his site I found a nice module – nodeformcols – cool idea!

Ubercart – Hagen Graf (me :-) )

I showed the people how to setup physical products, file downloads and memberships with the acquia distribution and the ubercart module.

The Genesis Theme – Jeff Burnz

Jeff is the maintainer of the genesis theme. He talked about his work and the ideas behind his theme.

http://drupal.org/project/genesis

Collaboration tools – Todd Nienkerk

Todd is the founder of four kitchens. The are doing large drupal sites like newspapers and magazines. At the moment they are working for the economist. In Denmark they have done information.dk.

The company is based in Texas and all the employees are in one building. They need collaborations tools to work with their clients. The are working with SCRUM methods and they have a 15 min. meeting every day with their clients.

The are using

  • Jira (bugtracking, ticketing),
    – with scrum points
    – no task has the same priority than another task
    – clients have access to the system
  • confluence (wiki)
    – every project gets its one space
    – they write their proposals collaborative in Confluence, save all the versions und send it to the client as a pdf
  • Zimbra
    – email
    – calendar
    – shared addressbooks
    – no hosting of emails
  • Remember the milk (25$/year)
    – list sharing is nice!
  • openfire (Jabberserver)
  • Skype (in the US not so usual compared to Europe)
  • Link Sharing: delicious
  • Appointments: doodle
  • Texteditor: etherpad.com
  • Version System: bazaar, svn
  • ScreenSharing: Skype, dimdim – free up to 20 users
  • Mobile phones: Blackberry

960 Grid System – Todd Nienkerk

CSS Frameworks consists usually of these items

  • a browser reset method
  • typography
  • navigation
  • print style
  • layout
  • support for noncompliant browsers

they have usually 12-16 columns, regions, gutters (margins – space between the regions) and a wrapping div.

960.gs has 940 pixel usable space with 12 (60px) or 16 (40px) columns

There is a drupal theme with dynamic grid widths http://drupal.org/project/ninesixty.

The important words in this theme are

  • for the left side: alpha –  prefixpush
  • for the right side: omegasuffixpull

push and pull classes are for the problem "is there content in the left column?"?
A few demos you can view at http://ninesixty.fkdemos.com/

Copenhagen libraries – Mikel

http://ding.signaldigital.dk/

They are using panels3 with the ctools module and a self written relationships plugin. Every library is a panel page. Panels have now the idea of contexts. They have written the relationsship plugin to grab the right parameter from the URL and give it to the taskhandler. More code on http://github.com/kdb/ding/tree/master

HOIST – Andreas Haugstrup

http://hoistnow.com/ A drupal based collaboration tool (launch in june 2009). The clients can setup there own sites with an intuitive user interface. It is possible to build and share applications – they are using a customized version of the simple cck drupal 5 module – amazing!

***

Thank you danish drupal community for the cool weekend (you know … the king fall asleep at 1 am)

Ein Warenkorb mit Produktbildern

001_warenkorb

Heute hatte ich nicht viel Zeit, wollte aber unbedingt noch etwas in unserem Shop Projekt bauen. Nach ein wenig Sucherei in den Modulen mit denen Ubercart erweitert werden kann, habe ich ein Modul gefunden, das den Standard Warenkorb Block ersetzt. Der

Ubercart pictured cart block

hat die folgenden Features.

  • Das Bild des Artikels wird angezeigt. Wenn kein Bild vorhanden ist, kann ein Standardbild angezeigt werden.
  • Der Warenkorb kann vertikal und horizontal angezeigt werden.
  • Die Artikel können optional sotiert werden (Im Beispiel deaktiviert).
  • Der Käufer kann im Block die Menge verändern.
  • Der Artikelname kann angezeigt werden.
  • Ein JavaScript Scrolling kann eingeschaltet werden (Im Beispiel deaktiviert).
  • Es können unterschidliche Summen ausgegeben werden (Gesamtpreis, Anzahl der Artikel).
  • Download

Das will ich ausprobieren!

Einfach auf unseren Demoshop auf ubercart.cocoate.com gehen und ein paar Artikel in den Warenkorb legen. Nach dem “in den Warenkorb legen” wird der “echte” Warenkorb angezeigt. Wenn sie dann auf einen anderen Artikel gehen, sehen Sie den Warenkorb Block mit den Bildern.

Gestatten: Elite – Julia Friedrichs

“Auf den Spuren der Mächtigen von morgen” bereist Julia Friedrichs ein Jahr Elite Schulen um zu erfahren, was denn so dran ist an dem Begriff “Elite”.

Die Stationen sind:

Sie berichtet unter anderem von zwei Communities reicher-als-du.de (nicht mehr online) und schwarzekarte.de die nur über Einladungen funktionieren. Beide sind mittlerweile wohl überlaufen und nicht mehr mit “nur Elite Usern”. Ich probiere mal die Schwarze Karte und beantrage einen Account. Ich habe ähnliche Probleme wie Julia, da ich nicht mal meine Kleidermarke kenne, geschweige denn auf eine Marke fixiert bin. Ich erfinde einfach die Marke Perpinya. Der Rest meiner Antworten ist wohl dann doch ausreichend. Nach 30 Minuten erhalte ich eine Bestätigungsmail.

Mir gefällt das Buch. Julia Friedrichs beschreibt die Schulen, die Stimmungen und ihre Eindrücke sehr gut. Sie vergleicht auch oft ihren eigenen Lebensweg, ihre Wohnsituation, ihre Träume, Hoffnungen und Schwierigkeiten mit denen der Interviewpartner, die sie in den Schulen antrifft. Dadurch erhält das Buch einen sehr authentischen und vor allem ehrlichen Anstrich. Es ist gut für Jugendliche, die aus einer “verträumten Puschelwelt” kommen. Sie werden von Julia sehr nett abgeholt :-)

Was Julia erlebt, habe ich in Teilen so nach und nach als Papa von vier Töchtern auch mitbekommen und das Buch war wie eine Bestätigung dessen, was ich in den letzten 15 Jahren erlebt habe.

cocoate ubercart demo shop

ubercart_logo_185x106Gestern habe ich unter dem URL http://ubercart.cocoate.com eine Website auf der Basis von Acquia Drupal und Ubercart eingerichtet. Das Ziel der Website ist es, beide Produkte mal in Aktion zu sehen.

Auslöser der Aktion ist eine Ubercart Live Präsentation auf dem DrupalMediaCamp in Aarau am 8.5.2009, die beim Publikum recht gut angekommen ist.

Es gibt

zu verkaufen.

Gestern habe ich die PayPal Anbindung eingebaut und die Produkte grob eingestellt.

Heute habe ich im Downloadbereich den Download eines Originalbildes konfiguriert (Originalbild zweimal downloaden).

Außerdem habe ich ein paar Google Anzeigen mit dem AdSense Modul von Drupal eingeblendet.

Ich freue mich über Kommentare und Ideen!

DrupalMediaCamp in Aarau, Schweiz

[flickr-photo:id=3299447305,size=m]

Am Freitag, den 8.5 und Samstag, den 9.5 Fand in Aarau das erste DrupalMediaCamp statt.

Ungefähr seit Januar waren wir,

ProdoshMiro & ChristopheSabineHagen

ChristianPhillip & TesseanMiro, Tessean, JulianMarkus

die Organisatoren am Vorbereiten und sind jetzt sehr glücklich, so viele Leute erreicht zu haben.

Group Photo

Christophe hat 2007 die Drupal Gruppe Switzerland ins Leben gerufen und jetzt hebt Drupal auch in der Schweiz ab.

Besonders gefreut hat mich die Teilnahme der Firmen Edipresse & Previon und die Spende eines eher diskreten Mäzens, die mit diesen Beiträgen und Organisationsleistungen das Stattfinden des Camps zu einem frühen Zeitpunkt sicherstellten. Miro, als Hauptorganisator des Camps, hat hoffentlich als Drupalfirma ebenfalls profitiert :-)  Er hat das Wunder vollbracht, ab dem ersten Tag um 9:00 Uhr ein funktionierendes WLAN zu haben!!

Es waren tolle Vorträge, tolle Teilnehmer und eine tolle Stimmung.

Ich hatte drei Präsentationen:

  1. Ein Shop mit Acquia & Ubercart live bauen (keine Slides)

    Ich habe gezeigt, wie man

    – physikalische Produkte

    – Dateidownlads

    – Zugriffsrechte

    verkaufen kann

Alle Sessions waren gut besucht und ich bin sehr zufrieden.

Mehr Info über Drupal in der Schweiz gibt es

Interessante Blogs mit Schweizer Hintergrund, die ich kenne:

[flickr-photoset:id=72157614210919595,size=s].

Das Ende ist mein Anfang – Tiziano Terzani

Es ist schon ein besonderes Buch. Tiziano Terzani war Journalist beim Spiegel und in Asien unterwegs. Er ist krank (Krebs), wird bald sterben und unterhält sich mit seinem Sohn Folco, um ihm alles zu erzählen, wofür sonst keine Zeit war. Nach dem Gespräch stirbt er.
Er führte ein, in meinen Augen, “luxuriöses Leben” und hat viel dabei gelernt. Die Kombination aus Lebensgeschichte und praktischer Erfahrung in Italien, Vietnam, Korea, Kambodscha, China und Japan ist einfach gut.

Zitate:

Folco, sollte am Ende gedruckt werden, was ich hier sage, mußt du unbedingt alle Einzelheiten überprüfen! Ein falsches Detail – und das ganze Projekt verliert seine Glaubwürdigkeit.

Was man aber wirklich braucht, ist vor allem ein vielseitiges Grundwissen, besonders in Geschichte und Ökonomie, und sowas kann man sich nur selbst erarbeiten, auf einer Journalistenschule lernt man das jedenfalls nicht. Solche Schulen sind so absurd wie Dichterschulen. Gibt es da etwas zu lernen? Kann einem jemand beibringen, Dichter zu werden?

Als ich zu schreiben begann, in Vietnam und China, hatte man noch die Idee vom “Aufklärungsjournalismus”. Beim Militärkommando in Saigon gab es damals jeden Nachmittag etwas, was wir the five’o clock folly nannten, den Fünf-Uhr-Irrsinn. Da präsentierte sich ein amerikanischer General, gab einen Bericht über die Ereignisse des Tages ab – hier ein Angriff, dort eine Schlacht mit soundso vielen Toten – und danach gab es zwei Möglichkeiten: Entweder man ging auf sein Zimmer, schrieb, was der General gesagt hatte, und konnte dann den Abend im Lokal verbringen, oder aber man notierte sich den Namen der Ortschaft und fuhr nach der Pressekonferenz los, um zu überprüfen, ob die Geschichte auch stimmte.

Wenn sechs verschiedene Personen dieselbe Geschichte erleben, wird sie zu sechs verschiedenen Geschichten, denn die Art etwas zu beobachten, die Details, die du dir herauspickst, die Gerüche, die du wahrnimmst, sind deine persönliche Auswahl von Einzelheiten, die natürlich auch dein Urteil beeinflussen (Zum Thema Objektivität:).

Die Wahrheit ist, dass man gegen die menschliche Natur herzlich wenig tun kann. Der Mensch ist ein Individualist, Egoist. Er ist nicht bereit, eine Begrenzung seiner Rechte zu akzeptieren, er will tun, was ihm passt, das muss man einfach zur Kenntnis nehmen.

Ich habe in meinem Leben viel mehr kleine als große Persönlichkeiten getroffen. Überleg mal, wie nützlich sich ein kleiner Provinzbeamter macht, der sich dafür einsetzt, dass eine kaputte Leitung repariert wird, damit das Dorf wieder Wasser hat. Den wahrhaft Großen bin ich leider nicht begegnet.

Doch am Anfang dieses Prozesses steht die Stille. Fragte sich jemand: “Wie ist es möglich, sich zu verändern”, gab sie (Mutter Teresa) immer eine ganz einfache Antwort: Beginn mit Schweigen.

Entschuldige mal, wenn einer, der so malen kann wie du, sich eine Auszeit nehmen will, braucht er doch nur nach Angkor Wat zu gehen, richtig aquarellieren zu lernen, Tempel zu malen und sie dann den Touristen in Hongkong verkaufen. Und schon hat er eine Arbeit erfunden.
Seine Arbeit muß man sich erfinden!.

Auf eingefahrenen Wegen wirst du nie etwas Neues entdecken. Wie denn auch? Genauso ist es mit der Suche. Wer schon weiß, was er sucht, wird nie finden, was er nicht sucht … und dabei ist es vielleicht ausgerechnet das, was zählt, oder? Daher ist die Suche ein seltsamer Prozeß, der große Entschlossenheit verlangt, weil er Verzicht bedeutet. Verzicht auf Sicherheiten.

magecamp London Tag 1

magecamp

magecamp ist eine Veranstaltung, in der es um die eCommerce Plattform Magento geht. Es wurde organisiert von On Tap Creative, ist Teil der Internet World 2009 und das erste europäische einglischsprachige Magento Camp!

Dummerweise ist die Internetworld ohne WLAN :-) Es ist immer das Gleiche. Warum ist es eigentlich nicht möglich diese Art von Veranstaltungen mit freiem oder auch kostenpflichtigem WLAN Zugang auszustatten.

Der Raum, in dem die Veranstaltung stattfindet, fasst so 60-80 Zuschauer und ist gut gefüllt. Die Hälfte der Zuhörer hier im Raum streicheln ihr iPhone. Sie kommen aus 16 verschiedenen Ländern. Die Vorträge werden live gestreamt und auch später auf der Website zur Verfügung gestellt. Dan Garner, der Gründer von ontap creative hält die Begrüßungsrede. ontap hat das magecamp hier organisiert, nachdem sie die erfolgreichen camps in USA, Deutschland und Frankreich gesehen haben.

State of Magento – Roy Rubin

Roy ist der Gründer von Varien. Früher hat die Firma hat früher  “you name it, we do it”.

Als sie mit größeren Firmen zusammengearbeitet haben, sind sie schnell zu der Erkenntnis gekommen, das die existierenden eCommerce Open Source Lösungen schnell an ein Ende kommen. Also begannen sie im Jahr 2006 innerhalb der Firma Varien über Magento zu reden. In 2007 begannen sie mit der Arbeit und stellten ein Team zusammen. Im August 2007 veröffentlichten sie die erste öffentliche Preview, Magento 0.6. Das Team wohnte teilweise im Büro :-). Das Feedback war überwältigend. Im März 2008 wurde das Release 1.0 von Magento veröffentlicht. Heute ist Magento die am schnellsten wachsende eCommerce Plattform der Welt. Es kann mit unterschiedliche Währungen und Sprachen umgehen. Ein Händler hat die Möglichkeit eine Multistore Konzept umzusetzen. Man kann beispielsweise einen Premium und einen Outletstore auf einer Magento Code Basis aufsetzen. Schauen Sie einfach mal auf Google  Google Trend  and compare it with oscommerce.

magecamp

Ein paar Zahlen zu Magento

  • 750,000+ downloads von der eigenen Website magentoecommerce.com. Sie arbeiten auch zusammen mit Plesk, die eine “single click” Installation von Magento ermöglichen. Die Installationszahlen sind nicht bekannt
  • 90,000 Community Mitglieder.
  • 675+ Magento Connect Extensions. Darunter sind Open Source lizensierte und kommerzielle Erweiterungen. Beides ist möglich und erwünscht. Pro Tag kommen ungefähr 5-10 Erweiterungen hinzu. Magento Connect hat den meisten Website Traffic und bisher über 800.000 Downloads.
  • 60+ Übersetzungen. Varien möchte die Plattform in möglichst viele Sprachen sehen und stellt übersetzungstools zur Verfügung.
  • 125+ Zahlungsschnittstellen stehen zur Verfügung.
  • 135.000 Forumseinträge
  • 210.313 Codezeilen (Magento 1.2). Das entspricht etwa 55 Mann/Fraujahren :-)

Was ist Magento überhaupt?

Varien versucht die beste eCommerce Plattform der Welt zu werden. Sie wollen kein CRM System und kein ERP System werden. Momentan sind sie sehr gut im KMU & Großkundenbereich (Enterprise).

Es gibt zwei Produkte:

  1. Magento Community Edition
  2. Magento Enterprise Edition (seit drei Wochen)

Für 2009 haben sie die folgenden Ziele:

  • Sie wollen einen SaaS Service aufsetzen.
  • Sie wollen versuchen die Community effektiver mit Tools zu versorgen, aus denen mehr Dokumentation, mehr Wiki Inhalte, mehr Video Totorials und mehr Community Support hervorgehen sollen
  • sie wollen die beste eCommerce API der Welt schreiben
  • Die Geschwindigkeit von Magento soll verbessert werden
  • Sie wollen Magento Connect 2.0 mit einem appstore herausbringen

Die größten Magento Websites haben momenten zwischen 300-400,000 SKUs (Artikelnummern)

Magento Site Administration – Dan Garner

Er zeigte einen Magento Store, der auf den mitgelieferten Beispieldaten und dem Zend Server basierte.

  1. Produkte (Artikel) anlegen

    – möglich sind einfache-, gruppierte-, konfigurierbare-, virtuelle-, “gebundlete”- und downloadbare Produkte.

    – Es gibt unterschiedliche Steuerberechnungen (regelbasiert beispielsweise über Produkte oder über den Wohnort des Kunden)

    – Die Produkte können so konfiguriert werden, dass sie in der Suche, dem Katalog, beidem oder nirgendwo angezeigt werden.

    – Man kann Geschenk-Nachrichten definieren und einen Hersteller zuordnen.

    – Die Preise sind hochkonfigurierbar (z.B. “tier prices” hängen ab von der Menge (Mengenrabatt), der Kundengruppe und/oder der Website). Es gibt sehr viele und fein granulierte Preisregeln (besonders im Promotion Bereich)

    – Pro Produkt ist ein eigenes Layout möglich, das auch noch auf einen Zeitraum (von – bis) eingeschränkt werden kann.

    – In einem Inventar kann man min-, max- Werte pro Einkaufskorb festlegen und seinen Bestand verwalten

    – Auf welcher Website soll das Produkt erscheinen ? English, Deutsch oder Französisch?

    – Es gibt einen Kategoriebaum View in dem man die Kategorien ankreuzen kann, zu denen das Produkt gehört.

    – Man kann “verbundene/ähnliche” Produkte definieren (up-sells, cross-sells)

    – Man kann dem Kunden Fragen stellen und über die Antworten das Produkt konfigurieren lassen (T-Shirt Beschriftung, PC Zusammenbau)

    1. Es gibt viele Import Möglichkeiten. Für Leute, die kein Web Interface benutzen wollen, kann man die Daten in einem Excel Sheet verhalten
    2. Attribute sind konfigurierbare Felder, beispielsweise für eine Marke (Apple, Acer, Dell, …), eine Größe, eine Farbe auf mehrsprachigen Stores. Diese Attribute können zu Attributgruppen zugewiesen oder unterdrückt werden. Eine Kamera hat andere Attribute als ein Mobiltelefon.
  2. Kategorien anlegen:

    – Es ist gut Kategorien anzulegen, bevor man Produkte anlegt.

    – Es ist möglich, die Kategorien unterschiedlichen Stores zuzuweisen (Englisch, Französisch, etc)

    – Es ist möglich CMS Blöcke für Kategorien zu definieren.

    – Die Inhalte der Kategorien werden summiert und in Klammern neben der Katogorie angezeigt

    – Jede Kategorie kann ein unterschiedliches Layout haben. Innerhalb des Kategorie-Tabs kann man Produkte definieren, die dann direkt dieser Kategorie zugeordnet werden.

  3. Kundenverwaltung

    Verkaufsstatistiken, letzte Bestellungen, Inhalt der Warenkörbe, Adressen.

    Es ist möglich Aufträge aus dem Backend zu erzeugen. Das ist ein gutes Tool für Telefonberatung.

    Es gibt auch Warenkorb Preisregeln (Bedingungen, Aktionen, Trigger), beispielsweise wenn die Summe > 250 € ist, bieten wir einen Rabatt auf irgendwelche andere Produkte an, abhängig von der Kundengruppe.

  4. Newsletter

    Ist ein gutes Feature, wird aber selten genutzt. Es gibt bessere Tools die per Extension integriert werden können.

  5. CMS

    A kleines CMS, das Seiten und Blöcke an unterschiedlichen Stellen platzieren kann. Jedes Element kann sein eigenes Layout haben und Magento spezifische Variablen können integriert werden.

  6. Berichte
  7. System

    Import und export von Daten (csv, xml)

  8. Zahlungsmethoden

    – Man gibt die API Key der unterschiedlichen Plattformen ein und Magento organisiert den Rest.

Magento Enterprise edition –

  • Basiert auf der Community Edition 1.3
  • Man zahlt jährliche Beiträge (pro Server) mit Support, Garantie, Schadensersatz
  • Die Möglichkeit zeitlich begrenzte Privatverkäufe und Mitgliederverkäufe anzubieten (oder wenn sie für mehr als x € pro Monat einkaufen, berechnen wir keine Versandkosten). Einladungen zu Privatverkäufen sind möglich aus Backend und Frontend. Käufer können sich auf der Website registrieren oder über einen Link in einer E-Mail.
  • Der Katalog kann mit Berechtigungen versehen werden (buyvip, hootlook) basierend auf Website und Kundengruppe
  • Es gibt eine erweiterte Admin ACL und ein Admin Logging (Was hat welcher Admin, wann getan)
  • Mit Content Staging kann man beispielsweise einen Sommer- und einen Winterkatalog realisieren

    – Es gibt einen separaten staging Ordner. Um eine staging Website zu erstellen, wählen Sie die default Website, konfigurieren den Zugriff, wählen den zu kopierenden Inhalt aus und mit einem Klick auf den Button … haben sie ihre Staging Website :-)

    – Es ist möglich, Inhalte aus zwei Websites zu mischen (sofort oder zu einer bestimmten Zeit)

    – Ein Rollback in innerhalb einer Modulversion möglich

  • Geschenkgutscheine / -karten (virtuell, physisch) (Eine ähnliche Extension gibt es im Magento Connect Verzeichnis)
  • Kundenkredite (Zahlungsart)
  • Verbesserte Datenverschlüsselung und Administrator Sicherheit.

    –  Nach n falschen Logins wird der Account blockiert

    –  Nach n Tagen muß der Admin ein neues Passwort eingeben

  • PA-DSS Standards (PCI gemäße Software)

Die Roadmaps für die Community und die Enterprise Editionen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Bemerkung aus dem Publikum :-): IT’S A LONG WAY UP FROM ZERO!

Case Studies – Dan Garner

  1. Möbelhaus aus Irland http://instore.ie

    Warum Magento?

    – open source

    – niedrige Anschaffungskosten

    – Anpassungsmöglichkeiten

    – Offenenes Framework um ältere ERP Systeme zu integrieren

    on tap macht die Integration

    – Echtzeit Lagerbestandskontrolle

    – Während “in den Warenkorb”

    – Auf der Warenkorbseite

    – Während des Bezahlvorgangs

    – Möglichkeit Anzahlungen zu nehmen

    – ERP System Auftragsnummer zusätzlich zur Magento Id verwalten

    – Staging Umgebung

  2. Modehändler – http://www.pilotclothing.com/

    Why Magento

    – open source

    – niedrige Anschaffungskosten

    – Flexibilität bei Designanpassungen

    – einfach zu benutzen

    In diesem Fall wichtig

    – Google Maps Geschäfte Suche

    – Outfit Builder

  3. http://meluba.com (noch nicht gestartet)

    Designen Sie Ihre eigenen T-Shirts, Tassen, Basecaps, … in einem Magento Store mit einer integrierten Flash Appliocation und die Produkte zu konfigurieren

magecamp