Jean-Paul Sartre – Christa Hackenesch

Jean-Paul Sartre von Christa Hackenesch

Worum geht es?

Ein Buch ├╝ber Jean-Paul Sartre.

Warum habe ich es gelesen?

Der Name Sarte ist oft in meinem Leben aufgetaucht. Meisten im Zusammenhang mit Menschen, die in frz. Caf├ęs sitzen, Sarte lesen, gegen irgendwas sind, unglaublich “frei” und ansonsten nicht viel gebacken bekommen. Ich habe bis heute nichts ├╝ber oder von ihm gelesen (ja, ja, ich hatte Deutsch Leistungskurs ­čÖé ) und ich dachte: “Jetzt, wo ich auch in Frankreich wohne mu├č … ich mich da mal ranwagen”.

Was hat’s gebracht?

Ganz sch├Ân viel. Ich wei├č jetzt, was er so getan hat und vor allem, die Themen, die ihn interessiert haben. Es ist scheinbar schwer, das Werk Sartres ohne die Person Sartre zu sehen. Also werde ich da mal bei Gelegenheit weiterforschen.

Seine Themen haben oft auch mit Frankreich und dessen Verhalten in der Welt zu tun. Er hat mich beispielsweise neugierig auf mehr Info aus dem Algerienkrieg gemacht (Mein Nachbar ist zu der Zeit in Algerien geboren).

Ansonsten war er scheinbar ein “Gesamtkunstwerk”.  Ich k├Ânnte ihn mir heutzutage als einen guten Manager f├╝r Firmen wie Apple vorstellen (Wir werden ein Loch ins Universum rei├čen).

Die Medici – Lorenzo de’ Medici

Die Medici – Die Geschichte meiner Familie – Lorenzo de Medici.
Lorenzo de Medici ist ein Nachfahre und Erbe jener Familie.

Worum geht es?

Die Geschichte der Familie Medici. Von um die 1.000 nach Christus bis heute.

Warum habe ich es gelesen?

Ich habe in der Schule etwas ├╝ber die Familie Medici gelernt. Aufgefallen ist mir der Name Medici allerdings auch in Avignon, in Paris und in Venedig. In Florenz war ich nur einmal sehr kurz und habe nichts “direktes” von Ihnen gesehen – “Nur” die Hinterlassenschaften der Familie, wie beispielsweise die Uffizien und den Palazzo Pitti. Da war ich neugierig auf mehr.

Was hat’s gebracht?

Mehr Verst├Ąndnis f├╝r Menschen, die eine ├╝ber dutzende Generationen gehende Familiengeschichte haben und nat├╝rlich mehr Verst├Ąndnis f├╝r die Zusammenh├Ąnge der Familie.

Am Interessantesten fand ich jedoch den Schlu├č des Buches, als der Autor auf sein eigenes Leben kommt. Er beschreibt das Leben seiner Gro├čeltern, seiner Eltern, das seines Brudes und nat├╝rlich sein eigenes Leben.

In seiner Erziehung beispielweise spielten drei Themen keine Rolle: Geld, Politik, Sexualit├Ąt.

“Oha – was bleibt da ├╝ber?”  dachte ich mir.

Es ist teilweise etwas verschwurbelt geschrieben, was die historischen Personen angeht. Immerhin hat die Familie unter vielen anderen Personen auch drei! P├Ąpste hervorgebracht. Ich kann es aber trotzdem weiterempfehlen, weil die Perspektive des Autors mir gut gefallen hat. Er ist ja “Insider” und schaut mit anderen Augen als mein damaliger Geschichtsleher auf die Ereignisse.

Mein Leben – Eric Clapton

Mein Leben – von Eric Clapton

Worum geht es?

Naja, die Autobiografie von Eric Clapton :-).

Warum habe ich es gelesen?

Wir haben gerade G├Ąste in einem Appartment und Andreas (der junge Mann mit dem wei├čen Hemd auf dem Bild ) beeindruckte an dem Buch, wie offen Eric Clapton ├╝ber seine Suchtprobleme gesprochen hat.

Was hat’s gebracht?

Woooo-ooooohhhh.

Ich habs fast in einem Rutsch durchgelesen. Eric Clapton war Alkoholiker und ein ziemlicher Arsch (der aber wundervoll Gitarre spielen kann).

Nach endlosen Abst├╝rzen, Frauengeschichten, diversen Katastophen (sein Sohn fiel aus dem 53. Stock eines Wolkenkratzers in New York) und zwei Entz├╝gen geht es ihm seit 1997 “gut”. Auch ich fand es gut, wie ├╝ber ├╝ber sein Leben spricht. Es h├Ârt sich alles recht ehrlich an.

Die Story seines Lebens ist wirklich atemberaubend und was mich beruhigt hat, ist die Tatsache, das einem alles Geld der Welt nichts nutzt, wenn man nicht wei├č, was man will.

Standing at the crossroads,
trying to read the signs
to tell me which way I should go
to find the answer

Seit 1998 betreibt er ein non-profit center zum Drogenentzug (hier die Story) und zum bekanntmachen des Ganzen und der Finanzierung gibt es das Crossroads Guitar Festival. Es gibt zwei DVDs ├╝ber dieses Festival, die einfach umwerfend sind:

naja – und noch zwei Videos um zu sehen was ich meine:

Jedermann – Philip Roth

Jedermann – von Philip Roth

Worum geht es?

Die Beschreibung eines Menschenlebens.

Warum habe ich es gelesen?

Tine gab es mir und sagte, das k├Ânnte jetzt passen.

Was hat’s gebracht?

Viel! Beim Lesen bin ich immer w├╝tender geworden ├╝ber diesen Menschen, der da beschrieben wird. Ich habe es aber ganz tapfer zuende gelesen und dann ziemlich lange mit Tine diskutiert.

Was hat’s gebracht?

Eine ganze Menge. Anfangs dachte ich: “Das ist doch nicht jedermann, der da beschrieben wird. Er hat Geld, einen guten Job und so ist doch nicht die Masse!”. Nach viel Diskutierens ist bei mir aber so langsam der Groschen gefallen, dass das, was da beschrieben wird (Kindheit, Ehen, Scheidungen, Kinder, Job, Krankheit, Tod) tats├Ąchlich von jedermann erlebt wird. Der eine von diesem ein bischen mehr, der andere von jenem.

Ein weiterer Punkt, der mir beim Lesen immer aufgefallen ist, war “Man, warum stellt der sich sich bl├Âd an!”. Auch das ist etwas, was der Mensch lernen mu├č kann. Er mu├č es nicht. Die Mehrzahl der Menschen ignorieren diese Erfahrungen auch meist. 

Auf dem Cover steht ├╝brigens die Beschreibung “Im Mittelpunkt steht der lebenslange Kampf eines einzelen Mannes gegen die Sterblichkeit“. Das sehe ich nicht so. Ich sehe keinen Kampf, sondern eher ein “Kind”, das mit dem Fu├č aufstampft, weil die Dinge nicht so laufen, wie gew├╝nscht.

Das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht ├╝ber die Karrieren der Menschen, die ich meinem Leben so kennengelernt habe und viele davon sind denen, im Buch beschriebenen, sehr ├Ąhnlich. Mich selbst habe ich nicht so gefunden (hin und wieder in Ans├Ątzen).

La Vie en Rose (La M├┤me) – Edith Piaf

La Vie en Rose (Originaltitel La M├┤me) ist ein Film ├╝ber Edith Piaf, vermutlich DIE franz├Âsische Chanson S├Ąngerin. Regie f├╝hrte Oliver Dahan.

Worum geht es?

Das Leben von Edith Piaf. Sie hatte irgendwie schlechte Karten im Leben

Warum habe ich den Film gesehen?

Unser Nachbar D├ęd├ę spielt abends im Restaurant seines Sohnes Saxofon. Er war fr├╝her Musiker und spielt viel von Edith Piaf. Ich kenne zwar die Lieder, aber die Texte habe ich bisher nicht wirklich verstanden (und es auch nicht versucht).

Ich war also schlicht neugierig

Was hat der Film mir gebracht?

Am Ende hatte ich Tr├Ąnen in den Augen. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Die Frau hatte irgendwie einen schlechten Start.

  • 1915, einige Wochen nach ihrer Geburt von ihrer Mutter verlassen
  • Bei der Gro├čmutter aufgewachsen und fast verhungert
  • Ihr Vater brachte sie 1917 bei seiner Mutter (Sie betreibt ein Bordell) unter.
  • 1919 erkrankte sie und erblindete.
  • Nach einer Wallfahrt wurde sie wieder gesund
  • Mit zehn Jahren begann sie auf der Stra├če zu singen.
  • Vater war Alkoholiker
  • Als 15-j├Ąhrige zog sie alleine als Stra├čens├Ąngerin nach Paris.
  • Louis Lepl├ęe entdeckt sie -> K├╝nstlername ÔÇ×La M├┤me PiafÔÇť (Kleiner Spatz).
  • 1933 brachte sie ein Kind zur Welt. Es starb im Alter von zwei Jahren an Hirnhautentz├╝ndung.
  • Ihre gro├če Liebe, der Boxers Marcel Cerdan, hatte 1949 einen t├Âdlichen Unfall
  • Sie erkrankte an Arthritis und bek├Ąmpfte die Schmerzen mit starken und ├╝berdosierten Medikamenten
  • Sieben Operationen und unz├Ąhlige Entziehungskuren.
  • Es wurde eine unheilbare Krebserkrankung diagnostiziert.
  • Sie starb 1963.

Naja – und nach dieser Story kommt am Ende des Films Ihr Auftritt im Pariser Olympia.

Hier der Filmausschnitt mit der Schauspielerin Marion Cotillard als Edith Piaf

Und hier – Edith Piaf live 1962 in Nimwegen

Jetzt kann ich D├ęd├ę gut verstehen und freue mich abends auf sein Saxophon ­čÖé

Hier ist ├╝brigens eine deutsche ├ťbersetzung von je ne regrette rien (Achtung – viel Werbung auf der Website).

Hiob – Joseph Roth

Hiob ist ein Roman von Joseph Roth aus dem Jahre 1930.

Worum geht es?

Es geht um einen Dorfschullehrer aus Zuchnow (damals Ru├čland, heute Polen). Ihn treffen jede Menge Schicksalsschl├Ąge. Er wandert mit einem Teil seiner Famile nach Amerika aus. Verliert den Glauben an seinen Gott und zum Schlu├č wird doch noch fast alles gut.

Warum habe ichs gelesen?

Tine hat es letztes Jahr gelesen und hat gesagt: Gutes Buch! So langsam sieht es so aus, als ob sie meinen Lesekanon vorschl├Ągt ­čÖé

Was hat es mir gebracht?

  1. Es ist ein Roman und Romane lese ich selten. Dieser gefiel mir sehr gut.
  2. Die Art, wie Joseph Roth schreibt, ist faszinierend. Es sind sehr einfache, kurze, pr├Ągnante S├Ątze. Der Inhalt dieser S├Ątze ist auf das wesentliche reduziert. Das hat mir sehr gefallen.
  3. Die Story ist klasse
  4. Die Schilderung eines ganz normalen Lebens mit ganz normalen Menschen und einer ganz normalen Familie ist absolut gelungen. Diese Einfachheit hat mich ebenfalls fasziniert. Um die Geschichte herum bricht der Krieg aus und Amerika (New York) wird m.E. sehr gelungen beschrieben. Mendel Singer sagt einmal sinngem├Ą├č: “Meine S├Âhne sind im Krieg und ich sitze in New York und singe Psalme – das ist nicht genug – ich mu├č mehr tun” – aber was? Die Gedanken und Auseinandersetzungen von Mendel Singer sind absolut gut beschrieben.

Ian McEwan – Saturday

Saturday – von Ian McEwan

Worum geht es?

Ein Tag im Leben des 48 j├Ąhrigen Henry Perowne. Genauer, der 15. Februar 2003.

Warum habe ich es gelesen?

Ich lerne ja langsam lesen. Mit Romanen tue ich mich allerdings schwer. Mir geht das alles immer nicht schnell genug :-). Dieses Buch hat das Prinzip wie Ulysses. Es behandelt genau einen Tag! Mit Ulysses tat ich mich vor ein paar Jahren recht schwer. Die Idee finde ich aber gut. Tine hat das Buch gelesen und sagte lapidar “Das Buch ist gut!”.

Was hat’s gebracht?

Ich m├Âchte die Story ja nicht vorwegnehmen. Ich habe wieder ein wenig gek├Ąmpft mit dem Buch. Teilweise fand ich es zu ausschweifend erz├Ąhlt, teilweise absolut spannend, erhellend, lehrreich. Ich habe mich oft wiedererkannt in den Gedanken von Henry. Ich wurde auch oft eingefangen von seinen Gedankeng├Ąngen. Das ist mir bisher eher selten beim Lesen passiert.

Eben habe ich es gerade durch und bin einfach nur begeistert von den letzten 50 Seiten!

Jetzt will ich mehr von Herrn McEwan lesen ­čÖé

Installierte Programme auf meinem PC

Gestern habe ich einem f├╝r mich ganz wichtigem Menschen dabei geholfen, ins Internet zu kommen und OpenOffice zu installieren. Dabei fiel mir auf, das es vielleicht auch f├╝r die Leser hier praktisch w├Ąre, eine Auflistung der Programme zu erstellen, die ich auf meinem PC installiert habe.

Im Link Was ist das steht immer ein Verweis zur deutschen Wikipedia. Im Link Website steht die Homepage des Projekts.

Denn mal los:

Ich benutze immer ein kleines Notebook, weil ich viel unterwegs bin.┬á Ich habe keinen anderen PC (Desktop oder so). Momentan ist das ein Dell D 420. Darauf l├Ąuft Vista Ultimate, weil ich da die Sprachen umstellen kann (DE, EN, FR – ich bekomme dadurch auch dreimal Updates ­čÖü ).

Installiert sind folgende Programme:

Open Source Programme (kostenlos downloadbar) Was ist das?:

Propriet├Ąre Sachen (was ist das?) aber ebenfalls kostenlos downloadbar

Wenn ich etwas neues installiere, werde ich einen Kommentar hinzuf├╝gen.